Kategorie: Literaturbetrieb

Larry McMurtrys letzter Buchverkauf

In den USA ist Larry McMurty den Büchermenschen als Büchermensch kein Unbekannter. Nicht nur nennt er eine Privatbibliothek mit 28.000 Bänden sein eigen, als Antiquar waren ihm sogar 400.000 Bücher zur Verfügung gestanden. 300.000 davon bot er in einer großen Auktion an, über die er im Blog der New York Review of Books berichtet: The…
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Neulich in der Buchhandlung

Ein virtueller Bekannter will seine neue kommentierte „Felix Krull“ – Ausgabe abholen: Ich ging in meine Stammbuchhandlung, sage zur neuen Mitarbeiterin: „Krull.“ Sie schaut irritiert. Ich sag: „Thomas Mann.“ Sie: „Hm. hier ist wohl ein Thomas Mann, Herr Krull, aber der ist für einen Herrn Beck…“ Liebe Buchhandlungen, hört auf über Amazon zu jammern oder…
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New York Review of Books: Buchreihen

Regelmäßige Leser kennen mein Faible für die New York Review of Books, die ich für die beste akademisch-allgemeinbildende Zeitschrift der Welt halte. Weniger bekannt ist vermutlich, dass die NYRB auch Buchreihen herausgibt. Eine Übersicht über die Buchreihen findet man auf der Webseite. Meine besondere Empfehlung gilt natürlich den NYRB Classics. Anlass dieser Notiz ist aber…
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Der Harvard Book Store wird zur Druckerei

Traditionelle Buchhandlungen tun sich mit der aktuellen Entwicklung rund um Ebooks schwer. Speziell in den USA steigt der Umsatzanteil bei Ebooks rasant. Das geht natürlich auf Kosten der klassischen Buchhandlung. Der Harvard Book Store geht deshalb neue Wege bietet einen Buchdruckservice an. Mehr als 3 Millionen Titel können innerhalb weniger Minuten direkt in der Buchhandlung…
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Julian Barnes als Bibliophiler

In einem ausführlichen Artikel für den Guardian, My Life as a Bibliophile erläutert Julian Barnes ausführlich seine Beziehung zu Büchern: I became a bit less of a book-collector (or, perhaps, book-fetishist) after I published my first novel. Perhaps, at some subconscious level, I decided that since I was now producing my own first editions, I…
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Die feinen Unterschiede

[Aufmacher des von mir 1999 herausgegebenen Dossiers Literatur und Internet in Literatur und Kritik Nr. 339/340 (November 1999). Bisher als Notiz nicht verfügbar und deshalb reanimiert.] Über das Verhältnis von Literatur und Netzliteratur I. Neue Medien waren immer schon ein dankbarer Spielplatz für unterbeschäftigte Theoretiker. So ist es nicht verwunderlich, daß sich auch das Internet…
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Wer kauft Ebooks?

In der FAZ war ein aufschlussreicher Artikel Artikel zum Thema Buchhandel & Ebooks. Dem nach wäre ich der klassische Ebook-Leser: Seit dem letzten Weihnachtsgeschäft, als Lesegeräte für elektronische Bücher (E-Reader) zu den beliebtesten Geschenken gehörten, spürt der Buchhandel einen starken Trend zum elektronischen Buch. Dabei droht der Buchhandel durch diese Entwicklung gerade seine treuesten Kunden…
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E-Book-Reader-Zahlen und Bestseller-Politik

In der aktuellen Ausgabe des The Economist sind zwei interessante Artikel zu Buchthemen zu lesen. Der Erste beschäftigt sich mit der neuen Alliance zwischen Barnes & Noble und Microsoft an der Ebook-Front. Ebenso aufschlussreich ist die Marktverteilung in den USA. Im letzten Quartal 2011 wurden dort bereits 7 Millionen Reader verkauft, darunter 75,1% Kindles und…
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Christian Kracht: Imperium

Anmerkungen zu einer Literaturdebatte Christian Kracht ist ein Glückspilz: Sein neuer Roman Imperium löste einen heftigen Literaturstreit aus. Zwar werden die Feuilletons inzwischen nicht mehr so intensiv gelesen wie noch vor 10 Jahren, trotzdem gibt es abgesehen von den bekanntesten Literaturpreisen nichts, was die Auflagenhöhe derart in die Höhe treibt als eine gehässige Auseinandersetzung. Erkaufen…
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Das Ende der Encyclopaedia Britannica

Wenige Buchprojekte beeindruckten mich mehr als die Encyclopaedia Britannica. Die Vorzüge dieser Enzyklopädie habe ich hier mehrmals angepriesen, beispielweise in dieser Empfehlung. So wohlwollend ich elektronischen Büchern gegenüber stehe, in diesem Fall wird die virtuelle Ausgabe so schnell kein Ersatz für die Printausgabe sein können. Zumindest am Monitor wird man niemals Artikel in Buchlänge lesen…
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