Schlagwort: Updike

“Warum Bücher kostbar sind”

Ein paar Anmerkungen von John Updike dazu sind hier nachzulesen.

John Updike: Ehepaare. Roman

rororo (Amazon Partnerlink) Im Mittelpunkt des 1968 erschienen Romans stehen zehn Ehepaare aus der upper middleclass, die in der fiktiven Kleinstadt Tarbox bei Boston leben, und sich in einen amourösen Ehebruchsreigen verstricken. Updikes offenherzige Schilderungen dürften wesentlich dazu beigetragen haben, dass der Roman ein internationaler Bestseller wurde. Das Abgleiten ins Pornographische vermeidet Updike durch eine…
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John Updike: Auf der Farm. Roman

rororo (Amazon Partnerlink) Bereits 1965 erschienen, bezeichnet man diesen Roman am besten als nicht unambitioniertes Nebenwerk Updikes. Es liest sich gut und Updike öffnet durch intelligent eingesetzte Rückblenden auf 150 Seiten einen vergleichsweise großen fiktionalen Raum. Ein Akademiker aus New York fährt mit seiner neuen Gattin samt Stiefsohn auf die Farm seiner Mutter in die…
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John Updike: Rabbit in Ruhe. Roman

rororo (Amazon Partnerlink) Knapp 2000 Seiten umfassen die vier Romane der Rabbit Tetralogie. Man sieht als Leser der Hauptfigur 40 Jahre lang über die Schulter und blickt auf ein ziemlich durchschnittliches amerikanisches Leben. Als „Zugabe“ gibt es en passant einen Überblick über prägende Ereignisse der amerikanischen Nachkriegsgeschichte. Viele Autoren gibt es nicht, die einen so…
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John Updike: Bessere Verhältnisse

Angesichts des überragenden „Unter dem Astronautenmond“ fällt der dritte Teil der Rabbit-Tetralogie etwas ab, was angesichts des hohen Ausgangsniveaus nicht als Kritik gemeint ist. Im Zentrum des Romans steht, neben der tristen Alltagsschilderung des nun wohlhabenden Rabbit, der Konflikt mit dessen Sohn Nelson. Ästhetisch gibt es wenig Unterschiede zu den beiden Vorgängern, detaillierte Beschreibungen der…
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John Updike: Unter dem Astronautenmond

Der zweite Teil der Rabbit-Tetralogie ist ästhetisch komplexer als sein Vorgänger. Ein Grund dafür ist die explizite politische Dimension des Werks. Implizit ist ein Roman als fiktionale Darstellung von Wirklichkeit natürlich immer politisch (wenn man den Begriff nicht zu eng fasst). „Rabbit Redux“ zeigt die Umwälzungen der amerikanischen Gesellschaft Ende der sechziger Jahre aus der…
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John Updike: Hasenherz

Updikes Rabbit-Tetralogie steht seit Jahren auf meiner mentalen Leseliste, über „Hasenherz“ kam ich bis jetzt aber nicht hinaus. Einen neuen Anlauf startend las ich den Roman nun zum zweiten Mal. Updikes Kunst besteht vor allem darin, moderne erzähltechnische Methoden der Bewusstseinsdarstellung souverän zu benutzen, um damit subtile psychologische Portraits zu zeichnen. Auffallend ist sein Blick…
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