John Updike: Hasenherz

Updikes Rabbit-Tetralogie steht seit Jahren auf meiner mentalen Leseliste, über „Hasenherz“ kam ich bis jetzt aber nicht hinaus. Einen neuen Anlauf startend las ich den Roman nun zum zweiten Mal. Updikes Kunst besteht vor allem darin, moderne erzähltechnische Methoden der Bewusstseinsdarstellung souverän zu benutzen, um damit subtile psychologische Portraits zu zeichnen.
Auffallend ist sein Blick für Details aller Art, die zur Atmosphäre des Romangeschehens maßgeblich beitragen, ohne – wie sonst so oft – in ästhetisch funktionslosen Schilderungen zu münden. Updike gehört nicht zu den Autoren, die durch wenige Striche eine fiktionale Welt entstehen lassen. Er ist zeichnet seine Welt mit präzisem Realismus, ohne den Leser damit zu ermüden.

Johne Updike: Hasenherz (rororo)

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