Rolf Toman (Hrsg.): Wien. Kunst und Architektur

Könemann (Amazon Partnerlink) Wirklich schade, dass der Könemann Verlag Konkurs anmelden musste, denn so schwergewichtige Kunstbände zu einem überschaubaren Preis bekommt man sonst nur selten. Der Band präsentiert die Architektur- und Kunstgeschichte der Stadt in sich abwechselnden Kapiteln, das Niveau der Texte ist durchaus ansprechend. Ab und zu schleichen sich Fehler ein, so wird die… Weiterlesen Rolf Toman (Hrsg.): Wien. Kunst und Architektur

Italienische Reisen

Österreichische Gemäldegalerie im Belvedere Die Wiener Kunstsammlungen sind meist in architektonisch ansprechenden Ambiente zu sehen, so auch die Österreichische Gemäldegalerie im Oberen Belvedere, erbaut von Lukas von Hildebrand 1721-23, und eine der schönsten Barockanlagen ihrer Art. Die Ausstellung versammelt italienische Landschaftsbilder österreichischer und ungarischer Maler, die zwischen 1770 – 1830 entstanden sind. Die Anordnung der… Weiterlesen Italienische Reisen

Schiller über Schönheit in der Kunst

Brief an Christian Gottfried Körner vom 25. Dezember 1788: Kurz, ich bin überzeugt, daß jedes Kunstwerk nur sich selbst d.h. seiner eigenen Schönheitsregel Rechenschaft geben darf, und keiner andern Forderung unterworfen ist. Hingegen glaube ich auch festiglich, daß es gerade auf diesem Wege auch alle übrigen Forderungen mittelbar befriedigen muß, weil sich jede Schönheit doch… Weiterlesen Schiller über Schönheit in der Kunst

Ernst Gombrich: Geschichte der Kunst

Belser Verlag (Amazon Partnerlink) Gombrich hatte mir schon zu Schulzeiten die Kunstgeschichte nahe gebracht, höchste Zeit also wieder einen Blick in sein Werk zu werfen. Sechs Millionen beträgt inzwischen die Auflage weltweit, was angesichts der durchschnittlichen Auflagenhöhe eines Kunstbuches sehr bemerkenswert ist. Die Lektüre der Kapitel über das 14. bis 16. Jahrhundert überzeugte mich erneut… Weiterlesen Ernst Gombrich: Geschichte der Kunst

Giorgione: Die drei Philosophen

Kunsthistorisches Museum Wien Eines der mich derzeit am meisten beschäftigenden Bilder der Sammlung. Es ist nicht überliefert, ob Giorgione drei bestimmte Denker im Sinn hatte, als er 1509 das Gemälde schuf. Neben dem Greis ganz rechts, in dem viele einen antiken Philosophen sehen wollen, steht ein Mann mittleren Alters. Er ist orientalisch gekleidet, was die… Weiterlesen Giorgione: Die drei Philosophen

Martina Pippal: Kleine Kunstgeschichte Wiens

C.H. Beck; München 2000 (Amazon Partnerlink) Wie aus dem Titel ersichtlich, handelt es sich um einen konzisen Band, gut 250 Seiten, mit zahlreichen Abbildungen. Als Leser erfährt man viel Wissenswertes über die Entwicklung der Künste in Wien. Manchmal wünscht man sich mehr Informationen und auch die eine oder andere Digression, aber das widerspräche wohl der… Weiterlesen Martina Pippal: Kleine Kunstgeschichte Wiens

Joseph Connors: The Lion of Florence

The New York Review of Books 14/2001 Im Mittelpunkt des ausführlichen Aufsatzes steht Leon Battista Alberti, dem einer der besten Renaissance-Experten unserer Zeit, Anthony Grafton, eine Studie widmete: „Leon Battista Alberti: Master Builder of the Renaissance“. Conners nimmt diese Neuerscheinung sowie Robert Tavernors „On Alberti and the Art of Building“ zum Anlass für ein ausführliches… Weiterlesen Joseph Connors: The Lion of Florence

El Greco

Kunsthistorisches Museum Wien Bei meinem vierten Besuch gestern ist es mir zum zweiten Mal gelungen, ein paar Gemälde in Ruhe zu betrachten, was angesichts des erstaunlichen Besucheransturms nur selten möglich ist. Besonderes Augenmerk richtete ich auf die vier Portraits an, von denen das des Fray Hortensio Félix Paravicino zurecht am berühmtesten ist. Paravicino war ein… Weiterlesen El Greco