Schlagwort: Kanon

Tim Parks über den Kanon

Im Blog der New York Review of Books berichtet Tim Parks, wie wenig zukünftigen Autoren anscheinend die inzwischen weit verbreiteten „world literature“ Kurse helfen: Every year I send a number of my Italian students in the Masters in Translation program at IULM University, Milan to England on an exchange. Years ago they would take general…
Weiterlesen

Mein Privatkanon

Letzte Aktualisierung: 22.April 2017 Hier also die Liste meiner Lieblingsklassiker inklusive der Verlinkung auf die ensprechenden Notizen. Kurz: Es handelt sich um meine dringendsten Leseempfehlungen. Zuletzt nahm ich Balzacs Verlorene Illusionen in diesen illustren Kreis auf! In den Bibliomanen Betrachtungen beschreibe ich meine derzeitigen Lesegewohnheiten. Was Lektüre zum Tagesgeschehen betrifft, verweise ich auf Was soll…
Weiterlesen

Great Books

Christopher R. Beha setzt sich mit Klassikern auseinander: The Whole Five Feet. What the Great Books Taught Me About Life, Death, and Pretty Much Everything Else. Rezension der New York Times.

Bibliomane Betrachtungen (4)

Ohne Bücher bleibt die Geschichte stumm, die Literatur sprachlos, die Wissenschaft verkrüppelt, das Denken kommt zum Stillstand, Bücher sind Zeugen des Wandels, Fenster zur Welt, sie sind Banken des Geistes, Bücher sind gedruckte Humanität. (Barbara Tuchmann) Bezüglich der von mir gelobten historischen Differenz bei Klassikern wies mich ein Freund berechtigterweise darauf hin, dass es bei…
Weiterlesen

Bibliomane Betrachtungen (3)

Die Lektüre ist aber für mich, wie ich glaube, unbedingt notwendig: erstens, um mich nicht mit mir allein begnügen zu müssen, zweitens, um mit den Erkenntnissen anderer bekannt zu werden, drittens, damit ich mir über das, was sie herausgefunden haben, ein Urteil bilden und über die noch zu lösenden Fragen nachdenken kann. (L. Annaeus Seneca)…
Weiterlesen

Bibliomane Betrachtungen (2)

Bei meinen Untersuchungen unserer Beweggründe und Verhaltensweisen sind mir jedenfalls die erdichteten Zeugnisse, soweit sie möglich erscheinen, ebenso dienlich wie die wahren. Geschehen oder nicht, in Paris oder Rom, dem Hinz oder Kunz – stets zeigen sie mir, wozu Menschen fähig sind, und das zu wissen ist mir nützlich: Ich sehe mir jedes Beispiel an…
Weiterlesen

Bibliomane Betrachtungen (1)

[Aus dem Archiv] Die guten Leutchen, fuhr er fort, wissen nicht, was es Einem für Zeit und Mühe gekostet, um lesen zu lernen. Ich habe achtzig Jahre dazu gebraucht, und kann noch jetzt nicht sagen, daß ich am Ziele wäre. (Goethe, aus den Gesprächen mit Eckermann) Man liest von Lesern immer wieder, dass sich im…
Weiterlesen

Kanonisierte Romane

Eine Kanon-Bibliothek soll es werden, deren ersten Teil Reich-Ranicki kürzlich vorstellte. Zwanzig deutschsprachige Romane für „an Literatur interessierte“ Menschen habe er ausgewählt. Wie sieht seine Liste aus? Johann Wolfgang von Goethe: „Die Leiden des jungen Werther“ Johann Wolfgang von Goethe: „Die Wahlverwandtschaften“ E.T.A. Hoffmann: „Die Elixiere des Teufels“ Gottfried Keller: „Der grüne Heinrich“ Theodor Fontane:…
Weiterlesen

Kanondiskussion

Heute als Rezensionsexemplar hier eingetroffen „Die Bibliothek. 44 Bücher, die man gelesen haben muss“ von Karl Hugo Pruys (Quintessenz Verlag). Die ausgewählten Bücher sind teils nachvollziehbar, teils eigenartig. Mehr dazu später.