Schlagwort: Balzac

Wie liest man Balzac?

In der dritten New-York-Review-of-Books-Ausgabe dieses Jahres schreibt Geoffrey O’Brien einen klugen Essay über Balzac. Er erläutert dabei auch seine eigenen Leseerfahrungen, die den meinen durchaus ähnlich sind: Yet even after taking so much from those books I felt as if I were reading Balzac against the grain, wanting him to be a different sort of…
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Balzac: Verlorene Illusionen

Meine Balzac-Lektüre ist in den Notizen nur in einem sehr kleinen Ausschnitt dokumentiert. Las ich doch eine Vielzahl seiner Romane in den neunziger Jahren, also bevor ich meine Lektüre in dieser Form hier festhielt. Mein Verhältnis zu dem Franzosen ist zwiespältig. Ich schätze seine literarische Schaffenskraft, speziell den Einfallsreichtum seiner Geschichten und Figuren. Ich wundere…
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Balzac’s Omelette

Anke Muhlstein schrieb mit Balzac’s Omelette ein Buch, das sich mit Balzac aus gastronomischer Perspektive auseinandersetzt. Klingt witzig und ist vielleicht einen Versuch wert. Die ersten Rezensionen sind jedenfalls positiv, wie dieses Beispiel zeigt.

Balzac als Krisendeuter?

Die Welt beschäftigt sich in einem Artikel mit der Frage, warum die Balzac-Lektüre in Krisenzeiten besonders lohnenswert ist.

Neue Balzac-Ausgabe

Der Diogenes Verlag hat eine gebundene Werkausgabe mit ausgewählten Romanen und Erzählungen herausgebracht, und zwar in einer „gründlich revidierten Übersetzung“. Enthalten sind: ‚Der Talisman oder Das Chagrinleder‘, ‚Vater Goriot‘, ‚Eug‚nie Grandet‘, ‚Verlorene Illusionen‘, ‚Glanz und Elend der Kurtisanen‘, ‚Vetter Pons oder Die beiden Musiker‘, ‚Tante Lisbeth‘. Und sieben Erzählungen: ‚Das rote Wirtshaus‘, ‚Eine Leidenschaft in…
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Neue Balzac-Biographie

Johannes Wilms legt eine neue Biographie über diesen schillernden Klassiker vor. Laut Claudius Seidl in der heutigen Ausgabe der FAZ eine solide Arbeit, wenn auch etwas zu zynisch. Johannes Wilms: Balzac. Eine Biographie (Diogenes)

Balzac: Die Geschichte der Dreizehn

Dieser Band enthält drei Erzählungen, die zwar alle drei diverse Schwächen aufweisen, aber durch Balzacs Erzähltalent ausbalanciert werden. „Ferragus, das Haupt der Verschworenen“ erzählt kolportagereich die Geschichte eines raffinierten Verbrechers, dessen Tochter in die gute Gesellschaft einheiratete, und deren Sentiment für den Vater der Motor für die Handlung ist. Höhepunkt des Textes sind Balzacs sarkastische…
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Balzac: Ein Junggesellenheim

Ein selbst für Balzacs Verhältnisse ungewöhnlich inhaltsreicher Roman, dessen erste Hälfte in Paris und dessen zweite in einer Provinzstadt spielt, wo nicht nur ehemalige Offiziere der napoleonischen Armee ihr Unwesen treiben, sondern auch eine fulminant geschilderte Erbschaftsintrige im Gang ist. Balzac zieht hier so gekonnt sämtliche epischen Register, dass man ihm seine bekannten Schwächen –…
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Balzac: Pierrette. Roman

Man kann der Trivialliteratur vieles vorwerfen, das Größte ihrer Verbrechen ist zweifellos, dass sie das Talent von Balzac beeinträchtigt hat: Das jahrelange Schreiben von Dutzendware hat sich auf viele seiner Werke durchgeschlagen. In „Pierette“ beispielsweise wird die Grenze zur Sentimentalität, diplomatisch formuliert, gelegentlich gestreift. Eine durchdachte Romankonstruktion gibt es kaum, der Roman setzt in mehreren…
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Balzac: Die alte Jungfer. Roman

Schlecht kommt sie weg, die Provinz samt den dort ansässigen „Spießbürger[n], welche auf der ausgetretenen Landstraße der Vorurteile einhertrotten“ und „wo das Geistesleben von einer brutalen Gleichgültigkeit verfolgt wird“. Im Zentrum des Romans steht eine Frau, fromm, reich und dumm, um deren Hand sich drei höchst unterschiedliche Bewerber bemühen, die es alle drei auf ihr…
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