Fontane: Graf Petöfy. Roman

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Gemeinhin zählt man dieses Buch nicht zu Fontanes größten literarischen Leistungen, und man tut gut daran. Einige zentrale Handlungselemente wie der Ehebruch wirken vergleichsweise „unterdeterminiert“, gerade im Vergleich zu ähnlichen Motiven in „Effi Briest“.

„Graf Petöfy“ ist der einzige Roman des Autors, der teilweise in Wien spielt. Ein siebzigjähriger Graf und Theaternarr heiratet eine junge Schauspielerin. Das Unheil nimmt erwartungsgemäß seinen Lauf. Die Lektüre lohnt sich durchaus, so gibt es einige hervorragende Dialoge zu entdecken. Außerdem kann man von Fehlern guter Autoren einiges lernen :-)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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