Klassiker-Verlage (17): Penguin Classics

Sechzehn deutschsprachige Verlage waren es, die in nennenswertem Umfang „klassische“ Bücher verlegen. Die Penguin Classics sind das Aushängeschild der angelsächsischen Verlagszene, was die Veröffentlichung von „great books“ angeht. Quantitativ gehört sie mit 1600 Titeln zu den umfangreichsten Klassiker-Reihen. Die Editionsqualität ist in der Regel ebenso solide wie die Übersetzungen. Eine vergleichbare Reihe auf Deutsch würde… Weiterlesen Klassiker-Verlage (17): Penguin Classics

Ernst Pawel: Das Leben Franz Kafkas

Kafka hasste seinen Vater und nahm zeitlebens seine Mahlzeiten mit der Familie ein. Er war höchst lärmempfindlich, klagte ständig eloquent darüber, und bewohnte viele Jahre lang ein Durchgangszimmer (!) in der elterlichen Wohnung, obwohl er sich dank seines Brotberufs jederzeit eine eigene ruhige Wohnung hätte leisten können. Oft fällt es schwer, Kafkas Verhalten verstehen. Die… Weiterlesen Ernst Pawel: Das Leben Franz Kafkas

David Hume (1711-1776)

Die Philosophie der Aufklärung war und ist eine höchst komplexe Angelegenheit, was von den Verächtern derselben gerne übersehen wird, da sich auf imaginäre Konstruktionen besser einschlägt als auf eine in ihrer Heterogenität durchaus gemeinsame Züge aufweisende Denkrichtung. Einer der herausragendsten Denker der Aufklärung war der Schotte David Hume, dessen Bedeutung in der Entwicklung der empiristischen… Weiterlesen David Hume (1711-1776)

Bibliothek: Neuzugänge

Baedeker: Österreich (Baedeker, 9. Auflage 2000 bzw. 12. Auflage 2009) Franz Kafka: Briefe 1900-1912 (S. Fischer; kommentierte Ausgabe; 50 Euro) Klaus Wagenbach: Kafkas Prag. Ein Reiselesebuch (Wagenbach SALTO; sehr schöne Ausgabe) Klaus Wagenbach: Franz Kafka. Bilder aus seinem Leben (Wagenbach Paperback bzw. gebunden; antiquarisch erworben) Samuel Beckett: Glückliche Tage (suhrkamp taschenbuch, dreisprachige Ausgabe)

The New York Review of Books und die Religion

Die Ausgabe 5/2002 der NYRB hat einen ungewöhnlichen Schwerpunkt: Religion. Freeman J. Dyson beschäftigt sich mit den seltsamen Endzeitvisionen des John Polkinghorne und dessen argumentativen Verrenkungen: The way a scientific argument goes is typically as follows: We have a number of theories to explain what we have observed. Most of the theories are probably wrong… Weiterlesen The New York Review of Books und die Religion