Verdi: Nabucco

Wiener Staatsoper 8.3. Dirigent: Vjekoslav Sutej Inszenierung: Günter Krämer Nabucco: Alberto Gazale Ismaele: Keith Ikaia-Purdy Abigaille: Eliane Coelho Fenena: Nadia Krasteva Da man sich inszenatorisch in der Staatsoper aus konservativer Perspektive auf fast alles gefasst machen muss, wird man verstehen, wie erleichtert ich war, als der Vorhang aufging, und niemand versucht hat, den Jerusalemer Tempel… Weiterlesen Verdi: Nabucco

Bergman-Retrospektive: Fazit

Filmmuseum Wien: Begleittext Teil 1 und Teil 2 Es war ein interessantes Rezeptionsexperiment: 21 Filme eines Regisseurs in knapp zwei Monaten. Viel Zeit für ein ästhetisches Genre, das für mich eigentlich nur eine untergeordnete Rolle spielt, da ich Literatur, klassische Musik und Kunst dem Film vorziehe. Das liegt vermutlich daran, dass die Kommerzialisierung hier besonders… Weiterlesen Bergman-Retrospektive: Fazit

Yasar Kemal: Memed, mein Falke. Roman

Unionsverlag Taschenbuch Bevor ich in einer Woche zu einer Studienreise in die Westtürkei aufbreche, wollte ich zumindest noch den berühmtesten türkischen Roman lesen. Eine gute Entscheidung, wie sich schnell herausstellte, handelt es sich doch um ein außergewöhnliches Werk. Die Qualitäten des Buches zu beschreiben, ist gar nicht so leicht, kann man es an der Oberfläche… Weiterlesen Yasar Kemal: Memed, mein Falke. Roman

“In No Man’s Land”

Diesen Titel gab der Renaissance-Kenner Anthony Grafton seinem Artikel über die Wechselwirkungen zwischen jüdischer und „traditioneller“ europäischer Geistesgeschichte in der The New York Review of Books 3/2004. Man dürfe diese intellektuelle Beziehung keinesfalls unterschätzen: Still, the opening of the Jewish tradition caused an intellectual earthquake, and the seismic tremors it sent out shook everything from… Weiterlesen “In No Man’s Land”

Literatur im Foyer: Thomas Bernhard

Die heute auf 3sat ausgestrahlte Sendung verdient nicht zuletzt deshalb eine Erwähnung, weil Claus Peymann vier Briefe Bernhards an ihn vorlas. Der Stil der Briefe im klassischen Bernhard-Duktus gehalten: rhetorisch-musikalisch, schwarz, komisch, polemisch. Offenbar war Bernhard ein hervorragender Briefeschreiber. Leider werden wir wohl lange auf eine Edition seiner Schreiben warten müssen. Interessante Informationen gab es… Weiterlesen Literatur im Foyer: Thomas Bernhard