Kategorie: 19. Jhd. (Geschichte)

Kaiser Franz Joseph: Die Jubiläumsausstellungen

Aktualisiert am 2. Oktober 2016. In fünf Ausstellungen wird des 100. Todestags des Kaiser Franz Joseph‘ gedacht. Vier davon habe ich mir inzwischen angesehen, die fünfte ist außerhalb Wiens im Schloss Niederweiden. Ich werde diese Notiz nach einem Ausflug dorthin aktualisieren. Es ist eine seltsame Mischung, was einem insgesamt geboten wird. Als ich durch die…
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Die Universität. Eine Kampfzone

Jüdisches Museum 29.11. 2016 Die Wiener Universität feiert dieses Jahr ihre Gründung vor 650 Jahren und das Jüdische Museum beleuchtet ein besonders unschönes Kapitel in deren Geschichte: Den Umgang mit jüdischen Studierenden und Lehrenden. Die gab es in nennenswerter Anzahl freilich erst im 19. Jahrhundert, die Ausstellung geht historisch aber bis ins Mittelalter zurück. Am…
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Ringstraße. Ein jüdischer Boulevard

Jüdisches Museum 7.4. 2015 150 Jahre Wiener Ringstraße! Selbstverständlich ein Anlass für diverse Ausstellungen und Veranstaltungen. Das Jüdische Museum arbeitet einen wichtigen Aspekt der Prachtstraße in seiner aktuellen Schau auf: Ohne eine Beteiligung des jüdischen Bürgertums wäre die Straße nämlich nie das geworden, was sie heute ist. Das gilt nicht nur für die zahlreichen Palais,…
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Monika Gronke: Geschichte Irans

Für mich sind die kleinen Bücher aus der Reihe C.H. Beck Wissen gute Reisebegleiter. Zu dem Zweck erwarb und las ich auch diese Einführung in die Geschichte des Iran. Monika Gronke ist Orientalistin an der Universität Köln und hat sich als Landesspezialisten einen guten Ruf erschrieben. Ihre Darstellung setzt mit Mohammed und der Islamisierung ein…
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Martin Gregor-Dellin: Richard Wagner – Sein Leben. Sein Werk. Sein Jahrhundert

Notizen-Leser wissen, dass ich mich dieses Jahr viel mit Richard Wagner beschäftigte. Der Grund ist nicht, wie man meinen könnte, das Jubiläumsjahr, sondern war der bereits vor mehr als einem Jahr gebuchte Ring in der Wiener Staatsoper. Als Vorbereitung dazu begann ich mit der Lektüre der fast tausendseitigen Biographie von Martin Gregor-Dellin, die mir von…
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Tom Standage: History of the World in 6 Glasses

Wer sich für Getränke interessiert, wird an diesem Buch seine Freude haben. Standage hatte nämlich die originelle Idee, eine Weltgeschichte aus der Perspektive der jeweils wichtigsten Flüssigkeiten zu schreiben. Auftakt macht das Bier, das in Mesopotamien und Ägypten eine herausragende Rolle spielte und sogar als Währung Verwendung fand. Standage beschreibt jeweils die Entstehung und Verwendung…
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Simon Sebag Montefiore: Jerusalem. The Biography

Spätestens seit meiner Israel-Reise fasziniert mich Jerusalem. Keine Stadt der Welt eignet sich besser als Studienobjekt in Sachen Religionssoziologie. Als die New York Times Montefiores monumentale Geschichte der Stadt zu den besten Sachbüchern des letzten Jahres zählte, landete sie sofort auf meinem Lesetisch. Seit Anfang des Jahres las ich immer wieder Abschnitte daraus. Ich schicke…
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Thomas De Waal: The Caucasus

Die Lektüre von The Caucasus beendet vorläufig meine Beschäftigung mit dieser Weltregion, über die ich vor meiner Armenienreise im Mai kaum mehr wusste als ich den Klassikern der russischen Literatur darüber entnahm. Die russische Literatur stilisiert den Kaukasus bis weit ins letzte Jahrhundert hinein bekanntlich zu einem beinahe mythologisch aufgeladenen Ort. Tatsächlich ist er aus…
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Kakanien – Neue Heimaten (Folge 1)

Kasino des Burgtheaters 29.3. 2012 Joachim Meyerhoff Miljenko Jergovic Anne-Kathrin Godec Joachim Meyerhoff war der Gastgeber des Abends. Das Konzept: Ein Schauspieler lädt Gäste zum Thema Kakanien ein, dem berühmten Spottbegriff über das Habsburgerreich, den Robert Musil in seinem Mann ohne Eigenschaften (Notiz) prägte. Den in Zagreb lebenden bosnischen Schriftsteller Miljenko Jergovic wählte Meyerhoff als…
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Franz Schubert: Briefe, Tagebuchnotizen, Gedichte

Viele kulturgeschichtlich wichtige Persönlichkeiten hinterließen zahlreiche persönliche Zeugnisse. Franz Schubert zählt leider nicht dazu. Seine Briefe, Tagebuchnotizen, Gedichte füllen nur einen schmalen Taschenbuchband. Ein intensives Kennenlernen des Komponisten ist auf diesem Wege also nicht möglich, was mich bei der Lektüre etwas enttäuschte. Trotzdem erfährt man biographisch viel Interessantes: So bettelt der fünfzehnjährige Franz seinen Bruder…
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