Koloman Moser – Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann

Museum für angewandte Kunst (MAK) 3.2.19

Es ist nicht die erste gelungene Ausstellung des MAK, welche sich mit der Wiener Kulturgeschichte beschäftigt. So ist mir etwa die Schau über Otto Neurath aus dem Jahr 2010 immer noch gut im Gedächtnis. Mit Koloman Moser steht einer der vielseitigsten Künstler der Wiener Moderne im Mittelpunkt. Er mischte nicht nur bei der Malerei und Grafik seiner Zeit mit, sondern vor allem auch als Designer im Rahmen der Wiener Werkstätte. Ebenso als Innenarchitekt.

Im MAK sind alle seine Bemühungen mit etwa 500 Exponaten gut dokumentiert. Vom Design von Alltagsgegenständen bis hin zu den fertigen Möbeln. Reizvoll sind natürlich auch die diversen Buchdesigns. Selten ausführlich wird auch sein Leben in einer langen Reihe von Tafeln vorgestellt und in den (kultur-)historischen Kontext eingebettet. Erfreulich auch, dass die Kuratoren einige der kunstgeschichtlichen Klischees rund um diese Bewegung widerlegen. So war die Ablehnung der jungen Künstler gegen den Historismus nicht so radikal, wie man heute gerne annimmt.

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