Gegen den Strom

Filmcasino 25.12. 18

IS/FR/GB 2018
Regie: Benedikt Erlingsson

Vielleicht wäre „Ökokomödie“ die passende Genrebezeichnung für den Film. Im Mittelpunkt steht eine isländische Frau im besten Alter, welche durch Stromsabotageakte gegen die Aluminiumindustrie auf ihrer Insel kämpft, was Politik und Sicherheitskräfte in eine riesige Aufregung versetzt. Trotz der klaren Botschaft ist es aus zwei Gründen aber keine klassische Ökopredigt. Erstens steckt das Werk voller Selbstironie kombiniert mit sehr trockenem skandinavischen Humor. Zweitens ist der Film durchzogen mit surrealen Elementen, etwa Musikern die ständig an den unmöglichsten Orten auftauchen. Ein Nebenhandlungsstrang ist der Versuch unserer Protagonistin, ein ukrainisches Mädchen zu adoptieren. Alles im allem amüsant zu sehen, aber doch nicht mehr als „Durchschnitts-Arthouse“.

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