Bergman: Schande (1968)

Fimmuseum 17.2.

Ein Musikerehepaar erlebt auf einer Insel einen mysteriösen Krieg, den Bergman völlig apolitisch zeigt. Der Zuseher weiß nicht, wer gegen wen um was kämpft. Mehr als einige Platitüden auf allen Seiten erfährt man nicht. Der Film ist hochgradig artifiziell, was dem Kriegsthema nicht wirklich bekommt. Die Authentizität bleibt auf der Stecke, was angesichts der Intention, die Schrecken des Krieges zu zeigen (einschließlich malerisch in der Landschaft liegenden Leichen), nicht wirklich überzeugt. Ein extremes Werk, das auch im künstlerischen Scheitern noch interessant bleibt.

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