Exzellente Einführung in die Kunstgeschichte

Im deutschsprachigen Raum wird Kunstgeschichte ja gerne, wie auch andere Geisteswissenschaften, als Geheimwissenschaft betrieben. Man hält sich das normale Volk durch einen kunsthistorischen Jargon vom Leib, den auch Studenten erst nach einigen Semestern verstehen. Dass es auch ganz anders geht, zeigt diese brillante Einführung in die Kunstbetrachtung: How to Look at and Understand Great Art. Die Teaching Company preise ich hier ja bereits seit vielen Jahren an. Professor Sharon Latchaw Hirsh Ziel ist es, Museumsbesuchern die notwendigen Werkzeuge in die Hand zu geben, um Kunst aller Epochen würdigen zu können. Es wird keinerlei Vorwissen vorausgesetzt. Die Video-Vorlesung ist in zwei große Teile gegliedert: Im ersten wird man mit dem formalen Handwerkszeug der Künstler bekannt gemacht (Linien, Farben, Perspektive, Komposition, Drucktechniken etc.), im zweiten wird dieses Wissen dann chronologisch auf kunstgeschichtliche Epochen angewandt. Ich garantiere allen, die sich noch nicht systematisch mit Kunst beschäftigt haben, dass sie anschließend jedes Museum mit anderen Augen und deutlich mehr Erkenntnisgewinn betreten. Selbst ich, der ich seit vielen Jahren weltweit alle Museen unsicher mache, habe noch sehr davon profitiert.

Von den hohen Listenpreisen sollte man sich übrigens nicht abschrecken lassen. Jeder Kurs wird mehrmals pro Jahr radikal ermäßigt angeboten.

Sharon Latchaw Hirsh: How to Look at and Understand Great Art. 36 Lectures, 18 Stunden (Great Courses)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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