Alvis Hermanis: Väter

Akademietheater 26.5.

Regie: Alvis Hermanis

mit
Gundars Abolins
Juris Baratinskis
Oliver Stokowski

Hermanis gilt inzwischen als eine Art Regiestar und ist ein ständiger künstlerischer Begleiter von Burgtheater-Direktor Matthias Hartmann. Väter wurde von Zürich mit nach Wien gebracht. Es ist ein interessantes Theaterprojekt. Die drei oben erwähnten Personen, zwei davon Schauspieler, erzählen mit theatralischen Mitteln drei Stunden lang über ihr Leben, speziell über ihre Väter. Der Versuch ein Teil-Autobiographie auf der Bühne. Das Ergebnis ist ein sehr eindrucksvoller, authentischer, zum Nachdenken anregender, oft auch sehr witziger Abend. Man hört gebannt zu, erfährt auch viel über die Lebenswirklichkeit in Lettland vor der Wende. Das Bühnenbild besteht, nebst diversen Requisiten, aus großformatigen Fotos und Bildern der betreffenden Väter im Hintergrund. Werde mir jetzt alles von Alvis Hermanis in Wien ansehen. Eine Entdeckung.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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