The Kids are alright

Filmcasino 27.11.

Regie: Lisa Cholodenko

Die Komplexität des modernen amerikanischen Familienlebens lotet Lisa Cholodenko in Ihrem Film aus. Die Ausgangskonstellation läßt dem Durchschnittsanhänger der Teaparty-Bewegung sicher alle Haare zu Berge stehen, besteht diese doch in einem lesbischen Paar samt zwei mit Hilfe einer Samenbank erzeugten Kindern. Sohn Laser (15) will unbedingt seinen biologischen Vater kennenlernen. Das gelingt und führt zu einer Kette von Beziehungskrisen und Verwicklungen. Schauspielerisch erinnert das teilweise an ein Dokudrama. Der Film ist eine handwerklich sehr solide Angelegenheit. Überraschungen, inhaltlicher oder formaler Art, enthält er nicht. Das versöhnliche Ende schadet der kritischen Substanz des Films. Die enthusiastische Kritik kann ich also nicht nachvollziehen. Für einen soliden Kinoabend sind The Kids are alright aber alright.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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