Wikipedia in der Kritik

Es ist zu begrüßen, dass der Wikipedia-Enthusiasmus zunehmend von kritischen Stimmen begleitet wird. Nicholas Carr schreibt etwa nach einer Lektüre der Artikel über Jane Fonda und Bill Gates:

Excuse me for stating the obvious, but this is garbage, an incoherent hodge-podge of dubious factoids (who the heck is „famed lawyer Hesham Foda“?) that adds up to something far less than the sum of its parts

[…]

Remember, this emanation of collective intelligence is not just a couple of months old. It’s been around for nearly five years and has been worked over by many thousands of diligent contributors. At this point, it seems fair to ask exactly when the intelligence in „collective intelligence“ will begin to manifest itself. When will the great Wikipedia get good? Or is „good“ an old-fashioned concept that doesn’t apply to emergent phenomena like communal on-line encyclopedias?

Es liegt in der Natur der Wikipedia, dass bei Artikel mit Dutzenden Autoren die übergreifende Struktur eines Themas schnell aus den Augen verloren wird und man deshalb oft mit einem Sammelsurium an nur bedingt zusammenhängenden Absätzen abgespeist wird.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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