Elfriede Jelinek

Bühne: Was hat sich geändert für Sie nach dem Nobelpreis? Sind Sie glücklich über diese Auszeichnung, um die Sie alle Schriftstellerinnen beneiden?

Jelinek: Ich bin kein sehr freudebereiter Mensch, ich neige eher zur Melancholia und Depression, abgelöst anfallsartig ab und zu vom lieben alten Sarkasmus. Ich muß zwanghaft sofort alles ironisieren, daher nehme ich all das auch nicht allzu ernst. Aber natürlich habe ich mich gefreut, allerdings habe ich auch sehr stark das Gefühl, das alles nicht zu verdienen. Aber wer bekommt schon, was er verdient?

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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