Antonio Altomonte: Dante. Eine Biographie

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Nach Hölle und Fegefeuer schien es angebracht, nach einem Buch über Dante zu greifen. Altomontes Biographie ist ein solides Unterfangen. Der Schwerpunkt liegt in der Darstellung des geschichtlichen Kontextes. Zwar gibt es genügend Quellen, Dantes Leben betreffend, die allerdings bei weitem nicht hinreichen, um eine Biographie nach modernen Maßstäben zu schreiben. Anstatt sich auf Spekulationen einzulassen, weicht Altomonte lieber in die Historie aus.

So ist das Buch gleichzeitig eine kleine Geschichte Italiens im 13. und 14. Jahrhundert. Wer die schwer zu übersehenden politische Entwicklungen in Florenz verstehen will, wird die intrigenreiche Stadtgeschichte ausreichend ausführlich geschildert finden.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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