WDR Sinfonieorchester Köln

Konzerthaus 7.12.
Dirigent: Semyon Bychkov
Violine: Sayaka Shoji
Tschaikowsky: Violinkonzert D-Dur op. 35
Schostakowitsch: Symphonie Nr. 10 e-moll op. 93

Wenn ich an vergleichbare Konzerte in Salzburg (außerhalb der Festspiele) zurückdenke, fällt eines auf: Die Tourneeorchester geben sich in Wien deutlich größere Mühe. Dass dies trotzdem nicht zwangsläufig zu einem ästhetisch herausragenden Abend führen muss, zeigte das WDR Sinfonieorchester gestern.

Zwar wurde die Schostakowitsch-Symphonie ganz anständig gespielt, aber es klang doch ziemlich blutleer – und das lag nicht an mangelnder Lautstärke. Bychkov versuchte durch Pausen und zurückgenommene Tempi Spannung aufzubauen. Es klang allerdings nur langsam, von Spannung keine Spur.

Das Violionkonzert musizierte man durchaus adäquat, wenn man denn ein Freund von violinisierter Sentimentalität ist …

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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