Verdi: La Traviata

Wiener Staatsoper 5.4.
Musikalische Leitung: Arco Armiliato
Inszenierung: Oto Schenk
Violetta Valéry: Anna Netrebko
Giorgio Germont: Dalibor Jenis
Alfredo Germont: Tito Beltrán

Konservative Operninszenierung sind in Wien die Regel. Wer daran zweifelt, möge einen Blick auf die Spieldauer dieser „La Traviata“ Aufführung werfen, ich besuchte die 236. Vorstellung. Sieht man davon ab (aber wer kann das schon), gab es wenig daran auszusetzen.
Musikalisch kann man das nicht behaupten, erkrankte doch Michael Schade kurzfristig und wurde durch Tito Beltrán als Alfredo ersetzt, der so deutlich unter dem Niveau der anderen Beteiligten sang, dass man beinahe schon Mitleid mit ihm bekommen konnte. Glänzend das Wiener Debut von Anna Netrebko als Violetta, herausragend die Duette zwischen ihr und Dalibor Jenis im zweiten Akt.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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