Schlagwort: Verdi

Verdi: La Traviata

Wiener Staatsoper 27.9. 17 Dirigent: James Gaffigan Regie: Jean-Francois Sivadier Violetta Valéry: Olga Peretyatko Flora Bervoix: Ilseyar Khayrullova Annina: Bongiwe Nakani Alfredo Germont: Jean-François Borras Giorgio Germont: Paolo Rumetz Gaston: Carlos Osuna Meine Opernsaison eröffnet eine unerwartet makellose La Traviata. Statt auf das übliche italienische Stimmenspektakel setzen alle Beteiligten sehr überzeugend auf die lyrische Seite…
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Verdi: Un ballo in maschera

Staatsoper 12.1. Dirigent: Philippe Auguin Regie: Gianfranco de Bosio Gustav III: Neil Shicoff Graf René Ankarström: Leo Nucci Amelia, seine Gattin: Barbara Haveman In den Jahren nach 1857 komponiert, setzte Verdi bei der Handlung ganz auf den Zeitgeschmack. So manches erinnert an die Romane Walter Scotts und die gothic novel. Dämonische Wahrsagerinnen kommen ebenso zum…
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Verdi: I vespri siciliani

Staatsoper 12.6. Dirigent: Miguel Gomez-Martinez Guido di Monforte, Gouverneur von Sizilien: Leo Nucci Arrigo, ein junger Sizilianer: Keith Ikaia-Purdy Giovanni da Procida, Anführer der sizilianischen Rebellen: Paata Burchuladze Herzogin Elena, Schwester des Herzog Friedrichs von Österreich: Sondra Radvanovsky Richtig war meine Vermutung, dass die Staatsoper einer der wenigen öffentlichen Orte in Wien war, welche von…
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Verdi: Aida

Staatsoper 13.2. 2008 Dirigent: Zubin Mehta nach einer Inszenierung von: Nicolas Joel König: Dan Paul Dumitrescu Amneris: Marianne Cornetti Aida: Hui He Radames: Salvatore Licitra Ramphis: Ain Anger Amonasro: Marco Vratogna Bote: Gergely Németi Priesterin: Simina Ivan Diese Inszenierung sah ich zum ersten Mal und man muss bei allen ästhetischen Vorbehalten einräumen: Die Opulenz der…
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Verdi: Otello

Staatsoper 9.10. Regie: Christine Mielitz Dirigent: Asher Fisch Otello, Befehlshaber der venezianischen Flotte: Johan Botha Jago, Fähnrich: Falk Struckmann Desdemona, Otellos Gemahlin: Krassimira Stoyanova Ich bin geneigt, mich dem Urteil anzuschließen, dass „Otello“ Verdis gelungeste Oper ist. Er bringt den Stoff in eine musikalische Form, welche die traditionellen Prinzipien der italienischen Oper (etwa die starre…
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Verdi: Nabucco

Wiener Staatsoper 8.3. Dirigent: Vjekoslav Sutej Inszenierung: Günter Krämer Nabucco: Alberto Gazale Ismaele: Keith Ikaia-Purdy Abigaille: Eliane Coelho Fenena: Nadia Krasteva Da man sich inszenatorisch in der Staatsoper aus konservativer Perspektive auf fast alles gefasst machen muss, wird man verstehen, wie erleichtert ich war, als der Vorhang aufging, und niemand versucht hat, den Jerusalemer Tempel…
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Verdi: Falstaff

Staatsoper 4.11. Regie: Ernst Dunshirn Dirigent: Fabio Luisi Falstaff: Bryn Terfel Eine für die Staatsoper vergleichsweise frische Inzensierung, soweit ich das von einem „sehbinderten“ Platz aus beurteilen konnte. Bryn Terfel gab nicht nur musikalisch einen hervorragenden Falstaff, sondern zeigte für einen Opernsänger ungewöhnliches schauspielerische Talent. Musikalisch noch frisch und motiviert gespielt. Kurz nach der Premiere…
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Franz Werfel: Verdi. Roman der Oper

Aufbau Verlag bzw. Fischer TB (Amazon Partnerlink) Werfel weist in seinem 1923 geschriebenen „Vorbericht“ berechtigterweise auf die ästhetischen Kalamitäten hin, die ein Künstlerroman mit sich bringt, vor allem wenn er sich „Wahrheit“ als Ziel setzt. Führt man sich diese Schwiergkeiten vor Augen, kann man Werfel das Kompliment machen, dass ihm diese Seite des Romans gut…
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Verdi: Aida

Wiener Festwochen, Theater an der Wien 15.6. Regie: Peter Konwitschny Musikalische Leitung: Wolfgang Bozic Wiener Symphoniker Arnold Schoenberg Chor Konstantin Sfiris, Ildiko Szönyi, Sylvie Valayre, Jan Vacik Der Wiener Opernfreund hat die Wahl zwischen der Staatsoper, die ihn musikalisch verwöhnt und szenisch langweilt, der Volksoper, die musikalisch ab und zu akzeptabel und inszenatorisch populistisch ist,…
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Verdi: Otello

Staatsoper 28.5. Regie: Peter Wood Dirigent: Marcello Viotti Otello: Clifton Forbis Jago: Renato Bruson Desdemona: Miriam Gauci Musikalisch hervorragenden, szenisch erzkonservativ, also eine „klassische Staatsopern-Oper“. Die Sänger und Sängerinnen waren alle sehr gut disponiert, vor allem Clifton Forbis‘ Otello war differenziert und wohlklingend. Die Inszenierung war gewohnt aufwändig, was Bühnenbild, Kostüme und Statisten angeht. Opernästhetisch…
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