Verdi: Rigoletto

Staatsoper 8.2.
Regie: Sandro Sequi
Dirigent: Vjekoslav Sutej
Rigoletto: Franz Grundheber
Herzog von Mantua: Roberto Aronica
Gilda: Stefania Bonfadelli

Zwar zähle ich mich nicht zu den großen Freunden der italienischen Oper, sondern bevorzuge die deutschsprachige Spielart der Gattung (von Mozart über Wagner und Richard Strauss zu Alban Berg). Trotzdem setze ich mich ab und zu gerne dem Belcanto-Spektakel aus, das an der Wiener Staatsoper auf hohem Niveau geboten wird.

Franz Grundheber gab einen stimmlich sehr souveränen Rigoletto samt aller notwendigen emotionalen Schattierungen. Das Orchester der Wiener Staatsoper (=Wiener Philharmoniker) spielte ungewöhnlich übermütig und der Chor der Wiener Staatsoper war mindestens so gut in Form wie der hervorragend disponierte Chor der Wiener Stadthuster.

Die Inszenierung war konservativ auf hohem Niveau, d.h. Bühnenbild und Kostüme waren mit dem üblichen großen Aufwand „realistisch“ wiedergegeben. Ein musikalisch sehr erfreulicher Abend.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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