Was geschah in Camp David?

Wies Arafat im Sommer 2000 tatsächlich ein ungemein großzügiges Angebot Baraks zurück und verschuldete dadurch die Zuspitzung des Konflikts? Oder war die Offerte gar nicht so generös, wie heute ständig behauptet wird?

Dieser Frage widmet sich die ausführliche Debatte in der New York Review of Books. Erfreulicherweise entschloss sich die Redaktion, alle Beiträge online zu stellen. Es begann mit dem langen, skeptischen Aufsatz Camp David von Hussein Agha und Robert Malley (der im US Team am Verhandlungsort war) und wird in der aktuellen Ausgabe (10/2002) mit einem von Benny Morris kommentierten Barak-Interview fortgesetzt. Auch eine A Reply to Ehud Barak findet man dort. Eine Weiterführung der Debatte ist angekündigt.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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