Kanonisierte Romane

Eine Kanon-Bibliothek soll es werden, deren ersten Teil Reich-Ranicki kürzlich vorstellte. Zwanzig deutschsprachige Romane für „an Literatur interessierte“ Menschen habe er ausgewählt. Wie sieht seine Liste aus?

  • Johann Wolfgang von Goethe: „Die Leiden des jungen Werther“
  • Johann Wolfgang von Goethe: „Die Wahlverwandtschaften“
  • E.T.A. Hoffmann: „Die Elixiere des Teufels“
  • Gottfried Keller: „Der grüne Heinrich“
  • Theodor Fontane: „Frau Jenny Treibel“
  • Theodor Fontane: „Effi Briest“
  • Thomas Mann: „Die Buddenbrooks“
  • Thomas Mann: „Der Zauberberg“
  • Heinrich Mann: „Professor Unrat“
  • Hermann Hesse: „Unterm Rad“
  • Robert Musil: „Die Verwirrungen des Zöglings Törleß“
  • Franz Kafka:“Der Proceß“
  • Alfred Döblin: „Berlin Alexanderplatz“
  • Joseph Roth: „Radetzkymarsch“
  • Anna Seghers: „Das siebte Kreuz“
  • Heimito von Doderer: „Die Strudlhofstiege“
  • Wolfgang Koeppen: „Tauben im Gras“
  • Günter Grass: „Die Blechtrommel“
  • Max Frisch: „Montauk“
  • Thomas Bernhard: „Holzfällen“

Selbstverständlich ist es absurd, zwanzig repräsentative Romane auszuwählen, aber da Bibliomanie ohne Absurditäten nicht auskommt, stelle ich dieser Liste meine eigene entgegen. Naturgemäß gibt es Überschneidungen:

  • Gottfried von Strassburg: „Tristan“
  • Grimmelshausen: „Der abenteuerliche Simplicissimus Teutsch“
  • Karl Philipp Moritz: „Anton Reiser“
  • Johann Wolfgang von Goethe: „Die Leiden des jungen Werther“
  • Johann Wolfgang von Goethe: „Die Wahlverwandtschaften“
  • Jean Paul: „Siebenkäs“
  • Wilhelm Raabe: „Stopfkuchen“
  • Theodor Fontane: „Effi Briest“
  • Thomas Mann: „Die Buddenbrooks“
  • Heinrich Mann: „Der Untertan“
  • Franz Kafka:“Der Proceß“
  • Alfred Döblin: „Berlin Alexanderplatz“
  • Joseph Roth: „Radetzkymarsch“
  • Robert Musil: „Der Mann ohne Eigenschaften“
  • Anna Seghers: „Das siebte Kreuz“
  • Heimito von Doderer: „Die Strudlhofstiege“
  • Wolfgang Koeppen: „Tauben im Gras“
  • Günter Grass: „Die Blechtrommel“
  • Thomas Bernhard: „Auslöschung“
  • Wolfgang Hilbig: „Das Provisorium“

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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