Leipziger Bücherlei

Viele werden es schon kennen, das bibliomane Weblog* des Markus Kolbeck. Trotzdem muss es hier einmal erwähnt werden. Aus einer Vielzahl von Quellen kompiliert, werden Anekdoten, Zitate und Nachrichten rund um das Thema Buch geboten. Ein kleines Beispiel:

Friedrich II. hört, daß Moses Mendelssohn ein geistreicher Unterhalter ist und lädt ihn zu Tisch. Dummerweise hat Mendelssohn an dem Tag gerade den Cobain und ist schweigsam. Friedrich II schreibt auf einen Zettel „Mendelssohn ist ein Esel!“, unterschreibt, schiebt ihn Mendelssohn zu und bittet ihn darum, ihn vorzulesen. Mendelssohn liest: „Mendelssohn ist EIN Esel, Friedrich der ZWEITE!“

* Diese Version von Markus‘ Weblog kann über das Internetarchiv eingesehen werden. Die aktuelle Adresse seiner Homepage: Buecherlei.

Eine Antwort auf Leipziger Bücherlei

  • Günter Wimmer sagt:

    Tolle Anekdote! Nur: Weiß wer, was gemeint ist mit „… hat Mendelssohn … den Cobain…“? Name?? Zustand? Ggf. welcher? Woher der Begriff?

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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