Robert Skidelsky: What Makes the World Go Round?

The New York Review of Books 13/2001

In der Geschichtsschreibung ist in den letzten Jahren eine deutliche Tendenz auszumachen: Zusätzlich zu Studien über speziellen Themen erscheinen vermehrt groß angelegte Untersuchungen, die einen breiteren Ausschnitt der Weltgeschichte als Gegenstand wählen. Eines der wichtigsten historischen Bücher der letzten Jahre, das faszinierende „Arm und Reich. Die Schicksale menschlicher Gesellschaften“ (im Original: „Guns, Germs and Steel. The Fates of Human Societies“) von Jared Diamond ist nur ein Beispiel.

Einem anderen ist dieser Aufsatz* gewidmet, nämlich Niall Fergusons „The Cash Nexus: Money and Power in the Modern World, 1700 – 2000“.

Im Mittelpunkt dieser Wirtschaftsgeschichte steht der Versuch, den Einfluss des Finanzwesens zu analysieren, was nach Skidelsky auch passabel gelingt.
Diese ausführliche Rezension analysiert Fergusons Thesen kritisch und ist sehr lesenswert.

* Die Rezension ist mittlerweile im kostenpflichtigen Teil des NYRB-Archivs.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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