[Notiz der Woche] Trump und Hitler

Viele lehnen Hitler-Vergleiche reflexartig ab, wofür es angesichts des inflationären polemischen Gebrauchs derselben gute Gründe gibt. Eine der besten Texte über den Aufstieg Trumps zeigt aber, wie wichtig und erhellend diese historischen Parallelen sind. Geschrieben vom Philosophen Adam Knowles wünsche ich ihm so viele Leser wie möglich: Philosophy in the Contemporary World: The Moral Imperative to Assume the Worst—Philosophy’s Response to Donald Trump.

Ein kurzer Auszug:

We must accept that we live in dire times of which nothing good will come. There will be no moral victories for liberals who hope to come out of the other side with a clean conscience. There will be an increase in hate crimes. There will also be tactics of gradual escalation in order to secure complicity from those not subject to such violence. We should not try to speculate what Trump’s true aims might be, but instead calculate what they could be based on the most extreme scenario. We must resist any outward claims of moderation and out them as a classic strategy of totalitarian regimes. The so-called ‘good’ white people (especially men) of America, those for whom normalization is a possibility, must also resist allowing Trump to be normalized in our names and on our behalf. Yet we must also ensure that our resistance is not parasitic on the aesthetic spectacle of the Trump phenomenon.

Neue Biographie über Montaigne

Eine neue Biographie über Montaigne kann an dieser Stelle natürlich nicht unerwähnt bleiben. Sie ist von mir auch bereits vorbestellt: Philippe Desan: Montaigne. A Life. Diese Neuerscheinung nimmt Adam Gopnik wiederum zum Anlass für einen ausführlichen Essay über Montaigne im New Yorker, betitelt Montaigne on Trial. What do we really know about the philosopher who invented liberalism?. Desan scheint sich also als kritischer Biograph profilieren zu wollen. Der Text Gopniks ist jedenfalls sehr lesenswert.

Himmlisch! Der Barockbildhauer Johann Georg Pinsel

Winterpalais 22.1. 2017

Mir war der Barockkünstler Johann Georg Pinsel bisher unbekannt. Ein Fehler! Die kleine, aber feine Ausstellung im Winterpalais zeigt einen ästhetisch ausgesprochen innovativen Kopf. Das zeigt sich weniger in den „manierierten“ Körperhaltungen seiner Skulpturen – nicht ungewöhnlich im Barock -, sondern in seiner avantgardistischen Gestaltung der Kleidung. Die Bekleidung mancher Skulpturen wirkt so abstrakt, dass man diese Kunstwerke bei oberflächlicher Betrachtung auch ins 20. Jahrhundert stecken könnte. Ein ausgesprochen bemerkenswerter Personalstil für einen aus der Provinz (in der Nähe Lembergs) stammenden Künstler. Bis 12.2.

Black Mirror

Genau zwei Serien haben es bisher in die Notizen geschafft: Breaking Bad und The Wire. Als dritte kommt nun Black Mirror hinzu, eine düstere und dystopische Serie, die ebenfalls weit mehr bietet als schlichte Fernsehunterhaltung. Die dritte Staffel produzierte Netflix und auch eine vierte ist bereits in Arbeit.

Anders als beim Genre üblich, sind die bisherigen dreizehn Folgen völlig voneinander unabhängig. Nicht nur gibt es keinen übergreifenden Handlungsbogen, es gibt auch keine Figuren oder andere Elemente, welche einen direkten Bezug zwischen den unterschiedlich langen Episoden herstellen. Indirekt verbindet alle Folgen freilich ein Thema: Das dystopische soziale Potenzial unserer aktuellen Technologien. Die meisten Folgen drehen die Schraube unserer Lieblingstechnologien einige Jahre bzw. Jahrzehnte weiter und zeigen deren gruselige gesellschaftliche Konsequenzen. Im Mittelpunkt stehen soziale Medien, künstliche Intelligenz und elektronische Körperimplantate, etwa ein Chip, der ein perfektes Gedächtnis garantiert, weil er jeden Sinneseindruck abspeichert und wieder abspielbar macht. Oder ein elektronisches Implantat im Auge, dass es einem erlaubt, unfreundliche Mitmenschen buchstäblich zu blocken, wie unerfreuliche Zeitgenossen auf Twitter. In einer Folge wird der eigene soziale Status ständig durch Live-Bewertungen mit Hilfe des Smartphones konstatiert, ganz so als sei man ein Amazonprodukt. Sehr gut sind auch jene Serienteile, die Schuld und Sühne reflektieren.

Die einzelnen Episoden sind hervorragend geschrieben: Nichts ist so, wie es am Anfang scheint. Ständig gibt es völlig überraschende Entwicklungen. Dieses kreative Ignorieren von Genreregeln, macht Black Mirror ebenso zu einem Kunstwerk wie der intellektuelle und emotionale Gehalt. Wer sich eine oder zwei Folgen ansieht – mehr auf einmal sind nicht zu empfehlen – bleibt ausgesprochen nachdenklich bis dunkel gestimmt zurück. Damit fängt sie die aktuelle Stimmung im Westen gut ein und ist damit schon jetzt ein gelungenes Zeitdokument.

Die Reise in den Westen

Reclam macht sich einmal mehr sehr um die Klassikerpflege verdient. Zum ersten Mal überhaupt ist mit Wu Chengs Reise im Westen einer der wichtigsten chinesischen Klassiker vollständig auf Deutsch erschienen. Zu verdanken ist dieser Gewaltakt Eva Lüdi Kong, welche das Riesenwerk in zehnjähriger Arbeit übersetzte. Die schön aufgemachte Ausgabe umfasst nämlich 1320 Seiten. Kenner vergleichen den Roman gerne mit Cervantes oder Rabeleis, aber selbst bei einem ersten Hineinlesen stellt man schnell fest, dass dies nur behelfsmäßige Analogien sein können. Mehr als hineingelesen, habe ich bisher auch noch nicht. Eine ausführliche Lektüre ist aber geplant.

The Happy Film

Filmcasino 6.1. 2017

USA 2016

Regie: Stefan Sagmeister, Ben Nabors, Hillman Curtis

Der in New York lebende österreichische Designer hat einen Selbstversuch in diesem Film festgehalten: Drei von der Psychologie vorgeschlagene Wege auszuprobieren, um glücklicher zu werden: Meditation, kognitive Psychotherapie und Psychopharmaka. Herausgekommen ist eine idiosynkratische Selbstbespiegelung, die gleichzeitig die größte Stärke und größte Schwäche des Filmes ist. Selbstverständlich ist das alles nicht ohne Ironie auf die Leinwand gebracht. Sagmeister schreckt aber auch vor viel Selbstvoyeurismus nicht zurück. Was den Film formal sehr spannend macht, ist der ständige Einsatz von unterschiedlichen audiovisuellen „Designs“ als Illustration und Kontrapunkte. Von witzigen Scherenschnitten bis zu atemberaubenden Slow-Motion-Aufnahmen wird alles zweckentfremdet, was die Werbetechnik dieser Tage aufzubieten hat. Das Thema betreffend halten sich die Erkenntnisgewinne, wie von mir erwartet, in Grenzen. Wer ungewöhnliche Filme mag, wird mit The Happy Film jedenfalls seine Freude haben.

Kafka: Das Schloß

Über Kafka zu schreiben ist gleichzeitig schwierig und leicht. Schwierig, weil bereits alles geschrieben zu sein scheint. Leicht, weil man scheinbar alles über Kafka schreiben kann. Der größte Teil der Kafka-Forschung beruht auf einem großen Missverständnis über das Wesen literarischer Texte. Sie versucht, einen mehrdeutigen (polyvalenten) Text in einen eindeutigen Text zu übersetzen und nimmt ihm damit seine wichtigste literarische Eigenschaft weg. Deshalb zeugen fast alle traditionellen Kafka-Interpretationen von einem grundsätzlichen Unwissen darüber, wie Literatur in Wahrheit funktioniert. Alle theologischen, juristischen und die vielen anderen Ansätze der Kafka-Forschung können nun zwar interessante Puzzlesteine zum Verständnis seiner Werke sein, werden aber nie eine umfassende Sicht auf dieses faszinierenden Oeuvre erreichen. Der richtige literaturwissenschaftliche Ansatz wäre dagegen zu beschreiben, warum und wie Kafkas Texte diese Bedeutungsfülle generieren. Das ist die Kurzfassung meiner literaturwissenschaftlichen Diplomarbeit zu eben diesem Thema.
Nicht-akademischen Kafka-Lesern empfehle ich, sich von diesem Hermeneutikzirkus weitgehend fern zu halten und die Rätselhaftigkeit dieser faszinierenden Wortwelt mit seinen jeweils eigenen Erfahrungen zu erleben. Das Schloß ist noch rätselhafter als Der Prozeß, weil es ein weniger stringentes Handlungszentrum und gleichzeitig als Fragment kein Ende hat. Laut Max Brod wollte Kafka K. am Ende genau dann sterben lassen, wenn er die Aufenthaltsgenehmigung für das Dorf erhält.

Was mich bei der erneuten Lektüre des Romans am meisten fasziniert, ist die von Anfang bis Ende beklemmende Atmosphäre und die beschämende Behandlung der Familie Barnabas. Es sei kurz in Erinnerung gerufen, dass diese Familie im Schloss und im Dorf völlig in Ungnade fällt, weil Tochter Amalia sexuell schmierige Avancen eines Schloßboten zurückweist. Selbst als sich die Familie danach mit dem Versuch finanziell ruiniert, die Gnade des Schlosses wieder zu erlangen, bleibt sie bei ihrer aufrechten Haltung. Damit ist Amalia der aufrichtigste Mensch im Roman und zeigt am meisten Zivilcourage. Die Schilderung Olgas, wie die Barnabas in diese Notlage gekommen sind, gehört nicht nur zu den beklemmendsten Passagen des Romans, sie steht auch prototypisch für die Unterdrückungsmechanismen und opportunistische Kollaboration in autoritären Machtsystemen. Die vom Leser erwartete Reaktion wäre Empörung und Rebellion der Unterdrückten, am besten noch mit einem happy ending. Statt dessen folgt deren schwer erträgliche Unterwürfigkeit und Selbstdemütigung, was die Lektüre noch unangenehmer macht. Amalias Schwester Olgas prostituiert sich schließlich an niedrige Schloßbeamte, damit ihre Familie überhaupt überleben kann. Fast alle Autoritätsfiguren, mit denen K. in Kontakt kommt, verhalten sich inhuman und herablassend.

Ein Teil des Beklemmungsgefühls entsteht einerseits durch erzählerische Mittel, wie die „enge“ personale Erzählperspektive und die oft „bürokratische“ Sprache. Andererseits durch den raffinierten Rahmen des Romans: Eine hypermodern und totalitär agierende anonyme Bürokratie in einem idyllisch-feudalem Setting. Das gequälte, hilflose Individuum einem unverständlich und unmenschlich agierendem Machtapparat gegenüberstehend, ist wohl jener Aspekt, welcher die Leser seit jeher am meisten anspricht, wofür auch die Bedeutung des beliebten „kafkaesk“ spräche. Das Quälende ist immer präsent, wenn im Schloß auch deutlich indirekter als in der brutalen Strafkolonie.

Dieser in einen scheinbar normalem Alltag eingebettete aggressive Anti-Individualismus eines Verwaltungsapparates macht den Kern der Kafkaschen Dystopie aus, und zählt deshalb sicher zum politisch hellsichtigsten, was im 20. Jahrhundert geschrieben wurde. Kafka wird aufgrund der tiefen anthropologischen Verankerung seiner literarischen Autopsie der Moderne auch dann bei seiner Leserschaft noch Beklemmung verursachen, wenn die Dystopien Orwells und Huxleys technisch längst überholt sind.

Arthur Miller: Hexenjagd

Burgtheater 4.1. 2016

Regie: Martin Kusej

Reverend Parris: Philipp Hauß
Abigail Williams: Andrea Wenzl
Ann Putnam: Sabine Haupt
Thomas Putnam: Dietmar König
Bettry Parris: Irina Sulaver
Mary Warren: Marie-Luise Stockinger
Giles Corey: Martin Schwab
Reverend John Hale: Florian Teichtmeister
John Proctor: Steven Scharf
Rebecca Nurse: Barbara de Koy
Elisabeth Proctor: Dörte Lyssewski
Herrick: Daniel Jesch
Richter Harthorne: Ignaz Kirchner
Danforth, Stellvertreter des Gouverneurs: Michael Maertens
Tituba: Barbara Petritsch
Susanna Walcott: Lena Kalisch
Mercy Lewis: Christina Cervenka

Wäre es nach mir gegangen, würde derzeit Martin Kusej als einer der besten zeitgenössischen Regisseure das Burgtheater leiten. Immerhin ist er inzwischen nach längerer Zeit wieder als Regisseur präsent.

Millers Hexenjagd ist ein passendes Stück, um das Jahr 2016 abzuschließen, steht doch die Anfälligkeit der Menschen für Unvernunft & Paranoia im Mittelpunkt. Anfang 1953 uraufgeführt war es von Miller als Auseinandersetzung mit der irrationalen Kommunistenjagd der McCarthy-Ära angelegt. Als Analogie wählte der Dramatiker die in die amerikanische Geschichte eingegangene Hexenhysterie in Salem Ende des 17. Jahrhunderts. Ironischerweise ist das Religionsthema heutzutage aktueller als zur Zeit McCarthys, weshalb der indirekte Aspekt stärker als bei der Uraufführung in den Vordergrund rückt.

Kaum ein Klassiker zeigt besser, was passiert, wenn religiöser Fanatismus auf menschliche Feigheit trifft. Das Bühnenbild bringt das sehr gut auf den Punkt: Ein Wald überdimensionaler Kruzifixe ragt in den Himmel. In ihm spielt sich symptomatisch ein großer Teil der Handlung ab. Kusej inszeniert das Drama mit einer beklemmenden Langsamkeit, weshalb der Abend auch dreieinhalb Stunden dauert. Die dramatische Dehnung ist an der Grenze des Erträglichen, funktioniert theatralisch aber deutlich besser als von mir erwartet. Das Ensemble ist ohne Ausnahme stark, speziell Steven Scharf als John Proctor sei hervorgehoben. Auch die hetzerische Schmierigkeit des Reverend Parris wird von Philipp Hauß grandios auf die Bühne gebracht.

Es mag sein, dass diese Wiener Hexenjagd nicht Kusejs beste Inszenierung ist. Das reicht aber, um besser zu sein als fast alles, was in Wien am Theater sonst so zu sehen ist.

Privatbibliothek: Neuzugänge

    Außer des Fackel-Reprints habe ich fast alle Werke von Karl Kraus als Taschenbücher. Deshalb kam mir die gebundene Werkauswahl für meine Bibliothek sehr recht. Erwähnenswert ist auch die Neuübersetzung des religionskritischen Klassikers von d’Holbach. Christopher de Hamel hat mit Meetings with Remarkable Manuscripts wohl das wichtigste bibliomane Buch des Jahres geschrieben. Angeblich gibt es niemanden, der mehr mittelalterliche Buchmanuskripte sah.

    Gratis bekommen:

  • Florian Coulmas: Die Kultur Japans. Tradition und Moderne (C.H. Beck)
  • Norbert Christian Wolf / Rosmarie Zeller: Musil-Forum 2015/2016. Band 34. Studien zur Literatur der klassischen Moderne (de Gruyter)
  • Ermäßigt erworben:

  • John Burrow: A History of Histories. Epics, Chronicles, Romances and Inquiries from Herodotus to the Twentieth Century (Alfred A. Knopf)
  • Karl Kraus: Ausgewählte Werke. 4 Bände (Lambert Schneider)
  • Regulär erworben:

  • Paul Henri Thiry d’Holbach: Der gesunde Menschenverstand. [Aufklärerische Streitschrift und grundlegendes Dokument zur Religionskritik] (Alibri)
  • Franco Moretti: Distant Reading (Verso)
  • Christopher de Hamel: Meetings with Remarkable Manuscripts (Allen Lane)
  • William Carlos Williams: Paterson. Revised Edition by Christopher MacGowan (A New Directions Book)
  • Ausgewählte Ebooks:

  • Hideo Yokoyama: Six Four (riverrun)

Love & Friendship

Filmcasino 30.12. 2016

IE/NL/F/USA/UK 2016
Regie: Whit Stillman

Zu Lebzeiten Jane Austens wurde Lady Susan nie publiziert. Erst 1871 konnte man den Kurzroman als Buch lesen. Der Stoff ist jetzt der Anlass zu dieser charmanten Filmkomödie. Charmant vor allem, wegen des hübschen britischen Upper Class Akzents, der dem Barock entnommenen Filmmusik sowie den fast durch die Bank schrägen Protagonisten. Amüsant ist auch die intrigante Handlung, aber ansonsten ist der Streifen nicht weiter bemerkenswert.

Nocturnal Animals

Filmcasino 23.12. 2016

USA 2016
Regie: Tom Ford

Ein auf mehreren Ebenen sehr intensiver Film. Die Handlung teilt sich in zwei Hauptstränge. Susan Morrow ist als erfolgreiche Galeristin eine Upperclass-Lady aus Los Angeles und wird auf eine originelle Art und Weise mit ihrer Vergangenheit konfrontiert: Ihr Ex-Ehemann schickt ihr nämlich das Manuskript zu seinem neuen Roman: Nocturnal Animals. Die brutale Geschichte des Buches über die Entführung einer Familie in Texas bekommen wir ausführlich zu sehen, wenn Susan das Buch liest. Gleichzeitig sehen wir in Rückblenden den Beginn und das Scheitern ihrer Beziehung mit dem Autor. Obwohl der Roman nicht direkt davon handelt, ist er doch eine implizite Auseinandersetzung mit Susan. Das ist narrativ sehr subtil gemacht und erinnert tatsächlich an literarische Stilmittel.

Zusätzlich ist Nocturnal Animals fesselnd wie ein Thriller und hat eine sehr hohe emotionale Intensität. Dass er dabei die wichtige philosophische Frage „Wie soll ich leben?“ nicht aus den Augen verliert, ist angesichts der semantischen Dichte erstaunlich, und spricht für die strukturelle Brillanz des Tom Ford. Für mich einer der besten Filme des Jahres 2016.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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