Schlagwort: Berlin

Wien – Berlin / Wien 1450

Unteres Belvedere 16.2. 2013 Derzeit sind zwei sehr bemerkenswerte Ausstellungen im Unteren Belvedere zu sehen: Wien – Berlin. Die Kunst zweier Metropolen widmet sich der spannenden Fragestellung, nach Unterschieden und Parallelen im Kunstschaffen der beiden Städte im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Vor dem ersten Weltkrieg werden vor allem die Unterschiede augenscheinlich: Während sich die…
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Reise-Notizen Berlin: Neues Museum

24.10. 2009 Die Museumsinsel in Berlin ist auf dem besten Wege, sich an die Spitze der internationalen Museumslandschaft vorzuarbeiten. Seit Jahren verfolge ich die Umsetzung des Konzeptes vor Ort und schon das Bode Museum war ein Meilenstein, den ich natürlich auch dieses Mal besuchte. Eine gute Woche vor meinem Besuch wurde das Neue Museum eröffnet.…
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Reise-Notizen: Berlin

November 2008 Über die Kunst-Museen in Berlin gab es an dieser Stelle schon mehrmals etwas zu lesen, weshalb ich mich auf den Hinweis beschränke, dass im Pergamon-Museum endlich das restaurierte Tor von Milet wieder zu sehen ist. Dafür ist fast der komplette Bestand des vorderasiatischen Teils geschlossen, mit Ausnahme des Ischtar-Tors und der Prozessionsstraße. Zum…
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Reise-Notizen Berlin: Bode-Museum und “Novos Mundos” im Deutschen Historischen Museum

25. und 27.10. 2007 Hymnisch wurde es nach der Eröffnung im Oktober letzten Jahres gepriesen, das frisch renovierte Bode-Museum. Nach zwei ausführlichen Besuchen bin ich versucht, in diese Lobpreisungen einzustimmen. Es ist eines der schönsten Museen, die ich bisher sah. Damit ist in erster Linie gar nicht die großartige Skulpturensammlung gemeint, die den Grundstock des…
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Mozart: Cosi fan Tutte

Berliner Staatsoper 28.10. Musikalische Leitung: Dan Ettinger Regie: Doris Dörrie Vernichtende Kritiken musste Döris Dörrie für ihre ersten Operninzenierungen einstecken. Sie verstünde nichts von Musik und solle sich auf Dinge beschränken, von denen sie etwas verstünde, meinten die Großfeuilletons. Entsprechend skeptisch betrat ich die Berliner Staatsoper. Dörrie verlegte die Oper in die sechziger Jahre des…
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Reise-Notizen: Berlin

Ende Oktober 2005 Das Leben in Wien läuft deutlich gemächlicher ab als in Berlin. Das liegt selbstverständlich an den 3,4 Millionen Bewohner des Großraums, die für eine lebendige Metropole sorgen. Am Rande sei angemerkt, dass eine zusätzliche Million an Einwohnern Wien durchaus gut täte. Allerdings ist nicht alles schneller. Der öffentliche Nahverkehr beispielsweise kann mit…
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Reise-Notizen Berlin (1): Theater

Drei Theaterabende mussten genügen, um einen kleinen Eindruck vom Berliner Theaterleben zu erhalten. Ich wählte dazu klassische Repertoireaufführungen aus, die mehr über die alltägliche Theaterkultur verraten, als irgendwelche speziellen Veranstaltungen. Sophokles Antigone Tschechow: Die Möwe Goethe Stella

Sophokles: Antigone

Kammerspiele des Deutschen Theaters am 1.5. Der erste Theaterbesuch setzte hohe Maßstäbe: Die Inszenierung von Peter Wittenberg traf genau den Punkt zwischen Modernität und Werktreue, die einer antiken Tragödie angemessen ist. Der Chor wurde durch die Schauspieler selbst gesprochen, die durchgehend sehr gute Leistungen erbrachten, besonders Inka Friedrich als Antigone und David Rott als Haimon.…
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Tschechow: Die Möwe

Gorki Theater am 2.5. Die klassisch-psychologische Inszenierung von Luc Bondy (Wiener Akademietheater) noch in guter Erinnerung, war der Kontrast besonders reizvoll. Katharina Thalbach lieferte solides Regietheater ab, garniert mit zahlreichen (mehr oder weniger) witzigen Einfällen und einigen gelungenen Theaterbildern. Schauspielerisch gab es nichts auszusetzen. Eine Entscheidung zwischen beiden Regiestilen zu treffen, fiele mir schwer. Beide…
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Goethe: Stella

Deutsches Theater am 3.5. Der einzige theatralische Reinfall in Berlin. Stephan Kimmings völlig überdrehte Regie setzt auf eine Mischung von Slapstick und Übertreibungen. Diese Lächerlichkeit wird dem Stück keineswegs gerecht. Ein Musterbeispiel für schlechtes Regietheater.