Kategorie: Antike (Philosophie)

Plato: Der Staat. Neuntes Buch (2.)

Der Staat (Meiner, Philosophische Bibliothek Bd. 80; Amazon Partnerlink) Diese Buch ist zwei Themen gewidmet: Der Kritik an der Demokratie und der Diktatur als Staatsform. Es sollte inzwischen ja hinreichend klar geworden sein, dass Platon ein Demokratie-Kritiker war, obwohl er an einer Stelle durchaus einräumt, dass es wohl das fairste politische System sei, und das…
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Plato: Der Staat. Siebtes Buch [2.]

Der Staat (Meiner, Philosophische Bibliothek Bd. 80; Amazon Partnerlink) Dieses siebte Buch zählt wohl zu den berühmtesten Texten der Philosophie, eröffnet es doch mit dem Höhlengleichnis. Sokrates verwendet es dazu, seinen jungen Zuhörern seine Ontologie näherzubringen. Man kann die gefesselten Menschen, welche die Schatten an den Wänden für reale Gegenstände halten, auch als mächtige Metapher…
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Plato: Der Staat. Sechstes Buch (2.)

Der Staat (Meiner, Philosophische Bibliothek Bd. 80; Amazon Partnerlink) Dieses und die nächsten Bücher werden gerne die „philosophischen“ genannt, weil hier theoretische Fragestellungen im engeren Sinn abgehandelt werden. Zuvor jedoch geht es einmal mehr um die Rolle des Philosophen in der Polis. Plato greift erneut auf eines seiner Lieblingsbilder zurück: Auf das Schiff. Der Philosoph…
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Plato: Der Staat. Fünftes Buch (2.)

Der Staat (Meiner, Philosophische Bibliothek Bd. 80; Amazon Partnerlink) Dieses Buch enthält den gesellschaftspolitisch wohl radikalsten Vorschlag Platons: Die Aufgabe der klassischen Familie zu Gunsten eines geteilten „Besitzes“ von Frauen und Kindern. Angereichert ist das mit einem charmanten Eugenikprogramm dahin gehend, dass der Staat durch Tricks besonders aussichtsreiche Erzeuger von Premiumnachwuchs zusammenbringt und auch dafür…
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Plato: Der Staat. Viertes Buch (2.)

Der Staat (Meiner, Philosophische Bibliothek Bd. 80; Amazon Partnerlink) Nach den ersten drei Büchern dürfte fast jeder moderne Leser ein Unbehagen über Platos Staatstotalitarismus verspüren. Aber auch für die Zeitgenossen im alten Athen war dieser Idealstaat eine Provokation. So überrascht es nicht, dass Adeimantos das vierte Buch mit folgendem Einwand eröffnet: Was wirst du nun,…
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Plato: Der Staat. Drittes Buch (2.)

Der Staat (Meiner, Philosophische Bibliothek Bd. 80; Amazon Partnerlink) In diesem Teil des Werks findet man die Fortsetzung der berüchtigten Forderung nach Zensur im literarischen Bereich. Zugespitzt könnte man sagen, dass Platos totalitäres Programm hier besonders augenscheinlich wird. Von der Voraussetzung ausgehend, dass erstens adäquate Erziehung nicht nur für die elitäre Klasse der Wächter maßgeblich…
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Plato: Der Staat. Zweites Buch (2.)

Der Staat (Meiner, Philosophische Bibliothek Bd. 80; Amazon Partnerlink) Das erste Buch fungiert als eine Art Einleitung und rückt das Thema der Gerechtigkeit in den Mittelpunkt der Diskussion. Im zweiten Buch wird nun der literarische Rahmen für die weitere Vorgehensweise gesetzt. Dieser besteht in der Behauptung einer Analogie zwischen den Teilen der Seele und den…
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Plato: Der Staat. Erstes Buch (2.)

Der Staat (Meiner, Philosophische Bibliothek Bd. 80; Amazon Partnerlink) Platos „Politeia“ zählt zu den faszinierendsten mir bekannten Büchern. Eine zweite, sorgfältige Lektüre war längst überfällig. Zur Erinnerung: Plato schrieb seinen umfangreichsten Dialog wahrscheinlich um 380 BCE und veröffentlichte damit einen Text, der zu den einflussreichsten der Geistesgeschichte zählt. Seit Jahrtausenden wird er sorgfältig rezipiert und…
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Sun Tsu: Über die Kriegskunst

marixverlag (Amazon Partnerlink) Der chinesische General Sun Tsu schrieb im sechsten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung dieses erste Traktat über die Kriegskunst und hätte sich wohl kaum träumen lassen, dass seine Schrift 2500 Jahre später einmal von karrierebesessenen Brokern an der Wallstreet gründlich missverstanden wird: Als Anleitung zur strategischen Bekämpfung des Gegners im Berufsleben nämlich. Liest…
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Herrlee Glessner Creel: Chinese Thought from Confucius to Mao Tse Tung

Chicago University Press (Amazon Partnerlink) Dieses Buch belegt die Behauptung, dass die neuesten Titel nicht immer die Besten sein müssen. Erschien es doch schon 1953 und läßt sich noch ausgezeichnet lesen. Wie so oft wurde ich auf diesen Titel durch die Literaturhinweise in der Britannica aufmerksam. Es handelt sich allerdings um kein akademisches Buch im…
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