Sophokles: Antigone

Kammerspiele des Deutschen Theaters am 1.5. Der erste Theaterbesuch setzte hohe Maßstäbe: Die Inszenierung von Peter Wittenberg traf genau den Punkt zwischen Modernität und Werktreue, die einer antiken Tragödie angemessen ist. Der Chor wurde durch die Schauspieler selbst gesprochen, die durchgehend sehr gute Leistungen erbrachten, besonders Inka Friedrich als Antigone und David Rott als Haimon.… Weiterlesen Sophokles: Antigone

Tschechow: Die Möwe

Gorki Theater am 2.5. Die klassisch-psychologische Inszenierung von Luc Bondy (Wiener Akademietheater) noch in guter Erinnerung, war der Kontrast besonders reizvoll. Katharina Thalbach lieferte solides Regietheater ab, garniert mit zahlreichen (mehr oder weniger) witzigen Einfällen und einigen gelungenen Theaterbildern. Schauspielerisch gab es nichts auszusetzen. Eine Entscheidung zwischen beiden Regiestilen zu treffen, fiele mir schwer. Beide… Weiterlesen Tschechow: Die Möwe

Goethe: Stella

Deutsches Theater am 3.5. Der einzige theatralische Reinfall in Berlin. Stephan Kimmings völlig überdrehte Regie setzt auf eine Mischung von Slapstick und Übertreibungen. Diese Lächerlichkeit wird dem Stück keineswegs gerecht. Ein Musterbeispiel für schlechtes Regietheater.