Sophokles: Antigone

Volkstheater 7.9.03 Regie: Thirza Bruncken Antigone: Meriam Abbas So hatte ich mir mir – kulturell durch den unsäglichen Sommer verdörrt – den ersten Theaterabend nicht vorgestellt: eine theatralische Peinlichkeit. Nun gibt es auf dem Theater ja nichts schlimmeres als schlechtes Regietheater. Die von keinem nachvollziehbaren Konzept auf der Bühne dargestellten hektischen Aktivitäten samt geleierter Hölderlinübersetzung… Weiterlesen Sophokles: Antigone

Goethe: Faust. Der Tragödie Erster Teil [5.]

Herausgeber: Albrecht Schöne; Wissenschaftliche Buchgesellschaft bzw. Deutscher Klassiker Vlg. TB bzw. Insel TB (Amazon Partnerlinks) Immer wenn ich den „Faust“ lese, bin ich über die zahlreichen neuen Nuancen und Bezüge erstaunt, die sich erschließen. Die semantische und strukturelle Reichhaltigkeit ist ebenso verblüffend wie faszinierend. Die literaturgeschichtliche Leistung Goethes würdigt man am Besten, wenn man ein… Weiterlesen Goethe: Faust. Der Tragödie Erster Teil [5.]

Umzüge und Bibliotheken

Es besteht kein Zweifel: Der einzige Nachteil einer Bibliothek ist das Problem des Transports. Inzwischen stehen meine knapp 5000 Bücher in 17 Regalen, allerdings nur grob sortiert. Bis alle Bücher en detail sortiert sind, wird es noch einige Wochen dauern. Regelmäßige Updates hier wird es voraussichtlich erst wieder ab Anfang September geben.

Franz Werfel: Verdi. Roman der Oper

Aufbau Verlag bzw. Fischer TB (Amazon Partnerlink) Werfel weist in seinem 1923 geschriebenen „Vorbericht“ berechtigterweise auf die ästhetischen Kalamitäten hin, die ein Künstlerroman mit sich bringt, vor allem wenn er sich „Wahrheit“ als Ziel setzt. Führt man sich diese Schwiergkeiten vor Augen, kann man Werfel das Kompliment machen, dass ihm diese Seite des Romans gut… Weiterlesen Franz Werfel: Verdi. Roman der Oper

Philip Roth: Portnoys Beschwerden. Roman

rororo (Amazon Partnerlink) Roth gehört zu den Autoren, von denen ich zwei bis drei Bücher pro Jahr lese. Wirklich enttäuscht hat er mich noch nie, „Portnoys Beschwerden“ ist besonders herausragend. Dass ihm damit in den Sechzigern der große Durchbruch gelang, ist nicht erstaunlich. Diese Mischung aus psychopathologischer Schein-Authentizität und tragisch-komischer Milieuschilderung funktioniert ausgezeichnet.