Bergman: Schreie und Flüstern (1972)

Filmmuseum 26.1.

Bergman geht hier aufs Ganze, in dem er die Darstellung seiner klassischen Themen Krankheit, Tod, Leiden, Hass weiter radikalsiert. Dem Film tut das nicht immer gut: Es besteht an mehreren Stellen die Gefahr, vom Tragischen ins Komische abzugleiten, etwa wenn die an Krebs gestorbene Agnes, sich plötzlich als Untote betätigt.

Man lernt daraus, dass überzeugende ästhetische Mittel nicht in beliebig hohen Dosen eingesetzt werden können. Visuell ist das Werk bemerkenswert, eine Symphonie aus Rot, Weiß und Schwarz.

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