Thomas Mann

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Thomas-Mann-Ausgabe erst im Frühjahr

Eine Mail von meinem Buchhändler:

Betreff: Subskription „Thomas Mann – Große Kommentierte Frankfurter Ausgabe“

Sehr geehrter Herr Köllerer,

wir müssen Ihnen leider mitteilen, dass sich der Erscheinungstermin der Subskription „Thomas Mann (GKFA)“ auf Frühjahr 2002 verschoben hat. Grund dafür sind technische Probleme bei der Produktion.

Sobald der erste Band bei uns eintrifft werden Sie von uns benachrichtigt.

Mit freundlichen Grüßen

Es würde mich allerdings sehr wundern, wenn es sich tatsächlich um technische Probleme handelt, viel wahrscheinlicher ist, dass die Edition der ersten Bände länger dauert als geplant.

Addendum Jan. 2010: Die ersten Bände der GKFA [koellerer.de] erschienen schlußendlich im Juni 2002.

Neue Thomas-Mann-Ausgabe

Wie konnte mir das entgehen: Ab Herbst erscheint eine neue Ausgabe der Werke Thomas Manns, die „Große kommentierte Frankfurter Ausgabe. Werke, Briefe, Tagebücher“ (GKFA). Als Auftakt sollen die „Buddenbrooks“ publiziert werden. Geplant sind 58 Bände.

Hier Links zu weiterführenden Informationen:

Thomas Mann im S. Fischer Verlag

Ein “geflickter Lumpenkönig”

In einem bisher unbekannten Brief von 1933 übt Thomas Mann Kritik an Hitler

(APA) Frankfurt/Main – Einen bisher unbekannten, gegen das Naziregime gerichteten Brief des Schriftstellers Thomas Mann aus dem Jahr 1933 hat die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ am Dienstag veröffentlicht. Darin setzt sich Mann kritisch mit der veränderten politischen Lage nach Hitlers Machtergreifung 1933 auseinander. Unter anderem bezeichnet er Hitler als einen „geflickten Lumpenkönig“, der „schauerliche Geschichtsfälschungen…ins Mikrophon bellen darf“. Die Deutschen seien so „märchenthöricht“, sich das gefallen zu lassen.

Mann schrieb den Brief am 4. Februar 1933, wenige Tage nach der Machtergreifung, an den Historiker Eugen Fischer-Baling. Dieser, ebenfalls ein Hitler-Kritiker, hatte sich in seinem 1932 erschienenen Buch „Volksgericht“ mit den historischen Hintergründen des Ersten Weltkriegs beschäftigt. Der Schriftsteller brach eine Woche nach Verfassen des Briefes zu einer Vortragsreise nach Amsterdam, Brüssel und Paris auf. Anders als geplant kehrte er von dieser Reise nicht nach Deutschland zurück; sie führte ihn ins Exil in die Schweiz und später in die USA.

Der Brief stammt nach Angaben von FAZ-Feuilletonchef Patrick Bahners aus dem Nachlass des 1964 gestorbenen Fischer-Baling und war bisher nicht veröffentlicht worden. Die ersten bisher bekannten Äußerungen Manns gegen das Dritte Reich stammen aus einem Brief von 1937.

Thomas Mann: Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Fischer Hardcover (Amazon Partnerlink)

Nach 10 Jahren längst fällige Zweitlektüre. Die Suche nach direkten Anspielungen zu Goethes Wilhelm Meister war weniger ergiebig, der Bezug zum Genre des Bildungsromans desto mehr. Mit besonderem Interesse gelesen: Das Gespräch zwischen Krull und Prof. Kuckuck über naturhistorische und -wissenschaftliche Themen.

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Aktuell in Arbeit

„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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