Neurowissenschaften

BRAIN

Nach dem erfolgreichen Human Genom Project steht in den USA nun das nächste biowissenschaftliche Großprojekt an: Eine Komplett-Kartographie des Gehirns. Originellerweise nennt man die Angelegenheit Brain Research through Advancing Innovative Neurotechnologies initiative (BRAIN).

The Economist zählt mögliche Ergebnisse auf:

If the researchers get really lucky, they might stumble across the secret of consciousness and thus answer one of the biggest questions of all. Or they might work out, by seeing how large networks of nerve cells process information, how to build computers in different and better ways. They may reveal the details of how brains learn things. They could explain the mechanisms of currently mysterious conditions such as schizophrenia and autism, which seem to originate in the ways nerve cells are connected. And they might come to understand dementias, such as Alzheimer’s disease, that threaten to cripple both many elderly people and the budgets of rich countries, whose populations are ageing rapidly.

Web-Tipp: Colin McGinn

Wie auf so viele bin ich auf McGinn durch die NYRB aufmerksam geworden, für die er in den letzten Jahren einige Artikel schrieb. Er gehört sicher zu den interessantesten zeitgenössischen analytischen Philosophen. Sein jüngstes Buch ist nun bei C.H. Beck (bzw. Piper) auf Deutsch erschienen: Wie kommt der Geist in die Materie? Das Rätsel des Bewußtseins. Auf der Seite des C.H. Beck Verlags findet man eine umfangreiche Leseprobe als PDF-Datei*.

Besonders gerne erinnere ich mich an seine fulminante Psychoanalyse-Kritik mit dem Titel „Freud Under Analysis“*

Links:

Update Jan. 2010: Die pdf-Leseprobe aus der deutschen Ausgabe scheint nicht mehr online zu sein, dafür hat die NYT einen Link zu gesamten ersten Kapitel in ihrer Rezension von „The Mysterious Flame. Conscious Minds in a Material World“.

* Diese beiden Artikel sind im kostenplichtigen NYRB-Archiv.

  • RSS Feed for Posts
  • RSS Feed for Comments
  • Twitter
  • XING

Aktuell in Arbeit

„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

Kategorien

Tweets