Menschenrechte

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Timothy Snyder: On Tyranny. Twenty Lessons from the Twentieth Century

Wie schnell eine Demokratie ins Wanken geraten kann zeigt die Wahl des Donald Trump zum Präsidenten der USA. Man kann lange darüber debattieren, was niedriger sei: Trumps Intelligenz oder seine moralischen Standards? Egal wie die Antwort darauf ausfällt, es handelt sich um einen politischen Tiefpunkt in der Geschichte des Westens.
Timothy Snyder, ein Kenner der dunkelsten Seite der europäischen Geschichte packt die Lehren dieser Zeit in sein kurzes Buch On Tyranny, das sich primär an (junge) Amerikaner richtet und ihnen anhand von zwanzig Beispielen erläutert, wie schnell eine Demokratie in eine Diktatur kippen kann, und wie man sich am besten dagegen wehrt.

Es folgen drei Beispiele. Diese „Lessons“ werden dann jeweils historisch begründet.

Lesson 9: Be kind to your language.
Avoid prononouncing the phrases everyone else does. Think up your own way of speaking, even if only to convey that thing you think everyone is thinking. Make an effort to seperate yourself from the internet. Read books.

Lesson 10: Believe in truth.
To abandon facts is to abandon freedom. If nothing is true, then no one can critize power, because there is no basis upon which to do so. If nothing is true, then all is spectacle. The biggest wallets pays for the most blinding lights.

Lesson 18: Be calm when the unthinkable arrives.
Modern tyranny is terror management. When the terrorist attack comes, remember that authoritarians exploit such events in order to consolidate power. The sudden disaster that requires the end of checks and balances, the disolution of opposition parties, the suspension of freedom of expression, the right to fair trial, and so on, is the oldest trick in the Hitlerian book. Don’t fall for it.

Für Nr. 18 liefert Erdogan ja in der Türkei seit einem Jahr den besten Anschauungsunterricht.

Timothy Snyder: On Tyranny. Twenty Lessons from the Twentieth Century. (The Bodley Head)

Millionaires of Time. Roma in der Ostslowakai

Volkskundemuseum Wien 11.6. 17

Die Ausstellung versucht, den Roma in der Ostslowakei ein individuelles Gesicht zu geben. Das gelingt mit wenigen Fotos, welche in zwei Räumen hängen sowie einem Stapel Fotos, den man durchblättern kann. Der Kern des Projekts sind allerdings viele Interviews, weshalb man zu Beginn einen MP3-Player in die Hand gedrückt bekommt. Einen direkten Bezug zwischen den Fotos und dem Gehörten gibt es nicht. Eine Kuratorenentscheidung, sagt man mir. Trotzdem kann man nicht wenige der Sprechenden leicht identifizieren. Zu hören sind Roma aus Košice, genauer aus dem dortigen Ghetto Luník IX, und aus Šaca, einer Stadt in der Nähe der ukrainischen Grenze. Diese geschilderten Lebenswelten sind teilweise sehr fesselnd. Auch die Spannungen werden ausführlichen thematisiert bzw. direkt durch Aussagen vorgeführt.

Die Betrachtung der Fotos ist schnell abgeschlossen. Danach setze ich mich in den sonnigen Garten des Palais Schönborn und höre mir die gut zwei Stunden langen Interviews an. Das ist angenehm, zeigt aber doch, dass das Konzept der Ausstellung verfehlt ist. Würde man die Audiodateien zum Download anbieten und die Fotos ins Netz stellen, wäre derselbe Zweck erreicht gewesen. (Bis 24.9.)

Demokratie und Digitalisierung

Meiner Einschätzung nach besteht die größte Gefahr für das Überleben der Demokratie im Missbrauch der neuen digitalen Möglichkeiten. Nicht nur dort, wo es offensichtlich ist, wie bei der Massenüberwachung. Viel heikler ist das stille Gewöhnen an das Verschwinden des Privaten und die totalitären Sozialtechniken, welche Big-Data-Analysen inzwischen erlauben. Fakt ist, dass bereits jetzt diese Technologien zentrale westliche Verfassungsgrundsätze ungestraft aushöhlen, weil die Geschwindigkeit dieser Änderungen die Politik maßlos überfordert und auch die Juristen mit dringend notwendigen neuen Normen nicht mehr nachkommen.

Zwei Artikel fassen diese erschreckenden Entwicklungen exzellent zusammen. Als erstes möchte ich auf Sue Halperns They Have, Right Now, Another You hinweisen, der in der New York Review of Books zu lesen ist und auch auf wichtige neue Bücher zum Thema hinweist.
Einen Blick in die Abgründe des totalitären Digitalen erlauben ebenfalls die offiziellen Pläne Chinas, alle Bürger mit Hilfe eines Punktesystems zu bewerten. The Economist fasst diese bald reale dystopische Black-Mirror-Folge in seiner aktuellen Ausgabe zusammen: China invents the digital totalitarian state.

Patrick Kingsley: Die neue Odyssee. Eine Geschichte der europäischen Flüchtlingskrise

Patrick Kingsley ist als Migrationskorrespondent des „Guardian“ einer der bekanntesten Journalisten weltweit, welche sich mit der Flüchtlingskrise beschäftigen. Er schreibt nämlich nicht von einem Londoner Büro aus, sondern war zur Recherche in siebzehn Ländern unterwegs. Seine Erkenntnisse sind in diesem Buch nachzulesen. Es ist eine Mischung aus investigativer Reportage und Analyse, ergänzt durch die Geschichte des Haschem al-Souki, dessen Flucht aus Syrien über Ägypten und Italien nach Schweden er emphatisch in allen Details nacherzählt. Als Einzelschicksal erzeugt diese Geschichte naturgemäß große Empathie.

Kingsley setzt in seinem Buch auf drei Schwerpunkte. Er beginnt mit der Situation in Afrika, wo er bei den meisten seiner Leser sicher viele Wissenslücken schließen kann. Bevor die Flüchtlinge nämlich auf dem Radar der europäischen Öffentlichkeit erscheinen, also rund um das Mittelmeer, spielen sich in Afrika bereits zahlreiche Tragödien ab. Nicht nur sterben jede Menge Menschen beim Durchqueren der Sahara, viele werden auch beraubt, gefoltert, entführt und erpresst. Man versteht bald, warum so viele diese Risiken und Qualen auf sich nehmen: Mangels Alternative. Nach der Lektüre wirkt die um Zäune und Grenzen drehende politische Diskussion in Europa naiv. So lange wir die Fluchtursachen nicht beseitigen, werden weiter Migranten kommen.

Der zweite Schwerpunkt beschäftigt sich mit den Schleppern am Mittelmeer, speziell in Libyen und Ägypten und durchleuchtet die lukrative Ökonomie des Menschenhandels. Korrupte Behörden spielen dabei ebenfalls eine wichtige Rolle. Kingsley wird Augenzeuge von Flüchtlingsrettungen auf dem Mittelmeer und beleuchtet auch die italienische Perspektive.

In der zweiten Hälfte des Buches steht schließlich die Balkanroute im Fokus, welche Kingsley komplett abreist. Als Leser kann man die Fluchtroute Hunderttausender im letzten Jahr damit hautnah miterleben.

Weniger überzeugend finde ich die Passagen, welche sich mit Lösungsvorschlägen beschäftigen. Sie sind zwar alle gut gemeint und würden den Flüchtlingen sinnvoll helfen, können die Weltprobleme aber naturgemäß nicht lösen.

Patrick Kingsley: Die neue Odyssee. Eine Geschichte der europäischen Flüchtlingskrise (C.H. Beck)

Paul Collier: Exodus. How Migration is Changing Our World

Die Migrationsdebatte ist nicht nur von Polarisierung und Hass geprägt. Auf den einschlägigen rechtsradikalen Social Media Kanälen sind sogar eine Art von Fälscherwerkstätten entstanden, welche Erfundenes zur Diskreditierung Geflohener in Umlauf bringen. Auf der mir sympathischen flüchtlingsfreundlichen Seite werden potenzielle unerwünschte Migrationsfolgen mental aber auch gerne ausgeblendet. Eine nüchterne, objektive Betrachtungsweise findet man selten. Diesen Versuch unternimmt der Oxford Ökonom Paul Collier in Exodus. Dieser objektivierende Ansatz ist an sich sehr erfreulich, und man wünscht sich, dass der Professor viele Nachahmer finden möge. Er stößt mit seinem Projekt allerdings auf ein grundsätzliches Problem: Es gibt noch zu wenige Studien, Daten & Fakten, um eine zwingende Analyse zu liefern.

Trotzdem schildert Collier einige soziale Mechanismen der Migration sehr überzeugend. Ein Beispiel dafür wäre der Zusammenhang zwischen der Größe der Diaspora und der Migrationsrate. Dass eine große Diaspora einen Migrationsanreiz für Angehörige derselben Kultur darstellt, ist nahe liegend. In Kombination mit der Tatsache, dass die Integration in die Gastgesellschaft desto langsamer wird, je größer die Diaspora ist, ergibt eine brisante Einsicht. Interessant sind ebenfalls seine Beobachtungen, die negativen Auswirkungen zu starker Migration auf die Heimatländer betreffend.

Manche Aspekte des Buchs sind allerdings problematisch. Das betrifft vor allem das Kernargument über die negativen Folgen der Migration: Der Erfolg europäischer Gesellschaften sei in einem jahrhundertelangen Prozess entstanden, welche zu einem gemeinsamen Wertekatalog und zur Bereitschaft gegenseitiger Solidarität geführt habe. Als Beispiel für die gelebte Solidarität bringt Collier die Bereitschaft, für Sozialleistungen zu zahlen. Diese Bereitschaft des „mutual regard“ sieht der Professor nun durch zu viel Migration bedroht:

Mutal regard is valuable for the trust that supports cooperation and the empathy that supports cooperation and the empathy that supports redistribution. The habits of trust and empathy among very large groups of people are not natural but have grown as part of the process of achieving prosperity; immigrants of poor countries are likely to arrive with less of a presupposition to trust and emphathize with others in their new society.
[72/73]

Ohne diese Annahme wäre Colliers kritischer Blick auf die Migration schnell zahnlos, weil er an vielen Stellen einräumen muss, dass es wenige Studien gibt, welche einen negativen Effekt von Migranten auf ihre Gastgesellschaften belegen. Umgekehrt gibt es mehr Studien, welche positive Effekte betonen. Collier tendiert in seinem Buch dazu, die positiven Studien vorschnell abzutun, und einige Einzelstudien, welche negative Effekte belegen, dafür überzubewerten. Wissenschaftstheoretisch liegt es ohnehin auf der Hand, dass man mit einer einzigen Studie sehr vorsichtig sein muss. Für Erkenntnissicherheit ist es meist unabdingbar, eine Metaanalyse über viele Studien zu veranstalten. Collier steht bei seinem zentralen Aspekt des „mutual regard“ vor dem Problem, dass kaum Studien gibt, welche seine Hypothese stützen. Zu wenig, um seine gesamte Argumentation valide darauf zu stützen.

Hinzu kommt, dass er bis zum Ende seiner Ausführungen die historische Dimension vernachlässigt. Die Weltgeschichte ist voller Beispiele, wo unterschiedlichste Kulturen mit hinreichend „mutual regard“ zusammenlebten, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein, vom Perserreich bis zu den Ottomanen. Deshalb wird man bei der Lektüre den Eindruck nicht los, dass Collier implizit eine nationalistische Gesellschaftsauffassung voraussetzt, welche seine Urteile beeinflusst.

Angesichts der teils dürftigen Faktenlage und Colliers regelmäßiger methodischer Selbstreflexion, schadet das Exodus aber nur bedingt. Das Buch ist ein wichtiger Beitrag zur Migrationsdebatte.

Paul Collier: Exodus. How Migration is Changing Our World (Oxford University Press)

Democracy

Filmcasino 17.01. 2016

D 2016
Regie: David Bernet

Viele Dokumentarfilme sah ich schon, aber keinen, der sich ausschließlich mit der Entstehung eines Gesetzes beschäftigt. Die Rede ist von der europäischen Datenschutzrichtlinie, deren Geburt knapp 2 Jahre lang begleitet wird. Im Mittelpunkt steht der Berichterstatter des EU Parlaments, nämlich der junge grüne EU Abgeordnete Jan Philipp Albrecht. Schritt für Schritt wird man in schickem Monochrom durch den mühevollen legislativen Prozess geführt. Vom ersten Entwurf, über die hektische Betriebsamkeit der Lobbyisten bis hin zur Verhandlung von mehr als 4000 Änderungsanträge von EU Parlamentariern. Man erhält einen guten Einblick, wie „Brüssel“ funktioniert, im Guten wie im Schlechten.

Die Universität. Eine Kampfzone

Jüdisches Museum 29.11. 2016

Die Wiener Universität feiert dieses Jahr ihre Gründung vor 650 Jahren und das Jüdische Museum beleuchtet ein besonders unschönes Kapitel in deren Geschichte: Den Umgang mit jüdischen Studierenden und Lehrenden. Die gab es in nennenswerter Anzahl freilich erst im 19. Jahrhundert, die Ausstellung geht historisch aber bis ins Mittelalter zurück.

Am bedrückendsten sind naturgemäß antisemitischen Eskapaden ab dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts bis nach dem zweiten Weltkrieg. Die Universität war schon vor der Übernahme durch die Nazis fest in antisemitischen Händen, und die in der Ausstellung dokumentierten Tiraden gegen jüdische Studenten und Professoren sind von einer abgrundtiefen Gehässigkeit. Leider ist diese zeitlos, wie man dank der zahlreichen Hasspostings über Flüchtlinge in den sozialen Medien hinreichend demonstriert bekommt. Insofern dient die Ausstellung auch als Warnung, wohin irrationaler Hass und Verrohung der Sprache letzthin führen wird. Jüdische Studenten wurden schon früh von ihren deutschnationalen Kommilitonen regelmäßig misshandelt. Jüdische Studentinnen hatten es nach der Zulassung von Frauen zum Studium in Wien besonders schwer, wie ein entsprechender Schwerpunkt zeigt.

Die Vergangenheitsbewältigung dieses trüben Kapitels begann erst lange nach dem zweiten Weltkrieg. Walter Weiss, mein ehemaliger Germanistikprofessor in Salzburg, erzählte mir einmal, dass seine Berufung noch 1965 wegen seines Judentums auf diverse Widerstände gestoßen sei.
(Bis 28.3.)

Wien & die Flüchtlinge

Welcome

Thank You

ISIS und der Islam

Oft hört man dieser Tage die naive Behauptung, ISIS hätte nichts mit dem Islam zu tun, obwohl die Protagonisten sich wörtlich auf den Koran beziehen und die religiös Verantwortlichen eine Ausbildung in islamischer Theologie haben. The Atlantic, eine linksliberale Zeitschrift wohlgemerkt, räumt in ihrer aktuellen Titelgeschichte mit diesem Unfug auf. Graeme Woods umfangreiche und gut recherchierte Analyse What ISIS Really Wants gehört zum Besten, was bisher über ISIS publiziert wurde:

The reality is that the Islamic State is Islamic. Very Islamic. Yes, it has attracted psychopaths and adventure seekers, drawn largely from the disaffected populations of the Middle East and Europe. But the religion preached by its most ardent followers derives from coherent and even learned interpretations of Islam.

Virtually every major decision and law promulgated by the Islamic State adheres to what it calls, in its press and pronouncements, and on its billboards, license plates, stationery, and coins, “the Prophetic methodology,” which means following the prophecy and example of Muhammad, in punctilious detail. Muslims can reject the Islamic State; nearly all do. But pretending that it isn’t actually a religious, millenarian group, with theology that must be understood to be combatted, has already led the United States to underestimate it and back foolish schemes to counter it. We’ll need to get acquainted with the Islamic State’s intellectual genealogy if we are to react in a way that will not strengthen it, but instead help it self-immolate in its own excessive zeal.

(…)

Centuries have passed since the wars of religion ceased in Europe, and since men stopped dying in large numbers because of arcane theological disputes. Hence, perhaps, the incredulity and denial with which Westerners have greeted news of the theology and practices of the Islamic State. Many refuse to believe that this group is as devout as it claims to be, or as backward-looking or apocalyptic as its actions and statements suggest.

Their skepticism is comprehensible. In the past, Westerners who accused Muslims of blindly following ancient scriptures came to deserved grief from academics—notably the late Edward Said—who pointed out that calling Muslims “ancient” was usually just another way to denigrate them. Look instead, these scholars urged, to the conditions in which these ideologies arose—the bad governance, the shifting social mores, the humiliation of living in lands valued only for their oil.

Erich Follath: Die Kinder der Killing Fields

Auf der Suche nach Büchern zur Vorbereitung meiner Studienreise, bekam ich dieses umfangreiche Buch von Erich Follath empfohlen. Untertitel: Kambodschas Weg vom Terrorland zum Touristenparadies. Ihm gelingt es ein ebenso ausführliches wie spannendes Porträt des Landes zu zeichnen, in dem er sich ihm inhaltlich und formal abwechselnd von unterschiedlichen Seiten annähert. Follath setzt fast alle Mittel des schreibenden Journalisten ein, von der abenteuerlichen Reisereportage über intensive Recherchen in Neuland bis hin zu ausführlichen Gesprächen mit Schlüsselfiguren. Einige davon sind prominente Völkermörder der Roten Khmer: Eine stellenweise bedrückende Lektüre. Es fehlt aber auch weder die kambodschanische Mythologie noch die Geschichte Angkors. Was wie eine willkürliche Aneinanderreihung von Themen klingt, funktioniert, weil Follath diese Schwerpunkte jeweils in eigene, ausführliche Kapitel kapselt.

Einer der Höhepunkte des Buches ist der Besuch bei dem französischen Starjuristen Jacques Vèrges, dessen diabolische Marketingfähigkeiten und dessen derangiertes Weltbild Follath dem Leser durch seine Schilderung vor Augen stellt.

Erich Follath Die Kinder der Killing Fields. Kambodschas Weg vom Terrorland zum Touristenparadies (Spiegel Buchverlag)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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