Angelo Soliman: Ein Afrikaner in Wien

Wien Museum 1.10.

Der Name „Soliman“ begegnete mir zum ersten Mal als ich Musils Mann ohne Eigenschaften las. In ihm spielt Soliman, ein jugendlicher schwarzen Diener des Industriellen Arnheim, eine wichtige Nebenrolle. Recherchen ergaben schnell, dass Musil damit auf den berühmtesten Wiener Migranten des 18. Jahrhundert anspielte: Angelo Soliman (ca. 1721-1796). Der Kindersklave landete nach Zwischenstationen am Hofe des Fürst Liechtenstein. Dort wurde er respektvoll behandelt, was freilich an seiner Rolle als exotischer Hofaufputz nichts änderte. Trotz des am Ende seines Lebens vergleichsweise hohen sozialen Status, wurde sein Leichnam beschlagnahmt und ausgestopft: Soliman landete als Präparat im Naturalienkabinett des Kaisers.

In Wien ist diese Geschichte sehr bekannt und das Wien Museum hat nun dem Leben Solimans eine höchst sehenswerte Ausstellung gewidmet. Sie zeigt nicht nur anhand diverser Exponate und Quellen sehr anschaulich die Lebensstationen des Afrikaners. Ein Teil der Schau widmet sich auch dem kulturellen und historischen Nachwirken. Am Ende äußern sich in Wien lebende Afrikaner via Video zu Soliman und berichten eindrücklich über ihre Erfahrungen in der Stadt. (Bis 29.1.)

Beginners

Filmcasino 8.10.
USA 2010
Regie: Mike Mills

Mike Mills packt seinen Film bis zum Rand voll mit zwischenmenschlichen Problemen. Im Mittelpunkt steht Olivers Beziehung zu seiner neuen Freundin Anna, die samt den damit verbundenen Komplikationen mit viel Humor ausgelotet wird. Einen tragischen Kontrast dazu bietet die Geschichte von Olivers Vater Hal, der kürzlich an Krebs starb. Seine Krankheit und sein Sterben finden im Film breiten Raum. Hal outet sich nach dem Tod seiner Frau mit 75 Jahren als schwul und stürzt sich in die gay pride Bewegung. Schauspielerisch ist das alles exzellent in Szene gesetzt. Die autobiographischen Rückblenden sind mit amüsanten Schnitten aus diversem Fotomaterial gestaltet.

Smarte Kultur?

Die nächste Veranstaltung von twenty.twenty steht unter dem Motto The City – Networking with Things. Als notorischer Großstadtfreund werde ich an der Podiumsdiskussion teilnehmen. Vorab einige Gedanken zum Thema.

Viel ist derzeit von „Smart Cities“ die Rede. Der Fokus liegt auf der zunehmenden technischen Vernetzung und die davon erwarteten Vorzüge, nicht zuletzt im wirtschaftlichen Wettbewerb. Städte waren allerdings immer schon „smart“: Die Zivilisation und Kulturgeschichte, wie wir sie kennen und schätzen, wäre ohne urbane Zentren unmöglich gewesen. Die Innovationskurve bei indigenen Stammesgesellschaften ist gering. Dank der Ethnologie wissen wir, wie hoch entwickelt soziale und semantische Strukturen in diesen Gesellschaften sind. Sie entscheiden sich in Sachen Komplexität kaum von Hochkulturen. Der Unterschied liegt nicht in der individuellen Begabung, sondern im sozioökonomischen Kontext. Kulturgeschichtlich betrachtet scheint die Existenz von Städten der maßgebliche Unterschied in der Steilheit der Entwicklungskurve zu sein. Das ist seit langem bekannt. Vergleichsweise neu sind plausible Antworten auf die Frage, warum die Stadtentwicklung und die darauf folgende kulturelle Entwicklung in gewissen Weltgegenden stattfand, in anderen dagegen nicht. Die Ursache des unterschiedlichen sozioökonomischen Kontexts ist schlicht die Geographie. Es benötigt eine Reihe von komplexen Voraussetzungen für Landwirtschaft und Domestizierung, die nur selten gleichzeitig auftreten. Jared Diamond führt dies in seinem brillanten Buch Arm und Reich, Die Schicksale menschlicher Gesellschaften, überzeugend aus.

Die Kulturgeschichte ist voller Beispiele für Städte mit Kreativitätsexplosionen. Die altgriechischen Städte in Kleinasien etwa legten den Grundstein für die moderne Naturwissenschaft. Sie bauten auf den babylonischen und altägyptischen Kenntnissen auf, abstrahierten vom damit verbundenen religiösen Firlefanz und stellten sich deshalb zum ersten Mal wissenschaftliche Fragen im engeren Sinn. Wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass diese Kreativitätsmechanik wertneutral ist. Das klassische Athen brachte nicht nur eine Fülle an Literatur, Philosophie und Historiographie hervor, sondern auch die intellektuelle Rechtfertigung für eine rücksichtslose Geopolitik. Nicht zuletzt gelangte die Rhetorik in Athen zur Blüte, mit deren manipulativer Methodik man entsprechende Beschlüsse leicht herbeiredete.
Im Florenz der Renaissance trieb man nicht nur Malerei und Skulptur auf neue Höhen, sondern die Stadt bot auch einen idealen Nährboden für den religiösen Fanatiker Savonarola. Dessen Ideen nähmen die Taliban heute noch mit Freuden auf, hätten sie auf ihren Koranschulen von ihm gehört.

„Smart City“ ist als Metapher als wissenschaftlicher Terminus eigentlich ungeeignet. Scrollt man sich durch Beiträge zum Thema, merkt man schnell, wie schwammig der Begriff verwendet wird. Aber ich will an dieser Stelle keine methodologische Grundsatzkritik liefern, was eigentlich notwendig wäre, sondern einer anderen Frage nachgehen: Inwiefern ist eine zunehmende technische Vernetzung in einer Stadt für die Kulturproduktion relevant? „Kultur“ ist hier im engeren Sinn gemeint, also die Produktion von kulturellen Gegenständen: Theater, Konzerte, Ausstellungen, Bücher. Auf den ersten Blick scheint es so, als sei das Niveau der technischen Entwicklung für erstklassige Kulturproduktion irrelevant: Ein elektronisches Eselkarren-Leitsystem in Athen hätte die Philosophie Platons und Aristoteles vermutlich nur bedingt bereichert. Geht man im Geiste die diversen kulturgeschichtlichen Hotspots durch, fällt zumindest mir kein Beispiel ein, wo Technologie einen direkten Einfluss auf geistige Leistungen gehabt hätte. Offensichtliche Ausnahme ist die Architektur, obwohl auch hier viele Völker mit einfachsten Mitteln Höchstleistungen erbracht haben, wie etwa die Hethiter und Inka. Die Herstellung ästhetischer Gegenstände ist eigentlich erschreckend einfach: Autoren, Komponisten, Künstler kommen meist mit wenig Werkzeug aus.

Anders sieht die Sache freilich aus, wenn man Kommunikationstechnologien als Katalysatoren für Kulturproduktion analysiert. Der Buchdruck veränderte die Geistesproduktion als Horizontöffner einerseits für Intellektuelle, welche plötzlich Zugang zu einer inspirierenden Fülle von neuen Quellen hatten. Andererseits verbreiterte sich die intellektuelle Basis: Aus einer Handvoll Humanisten entwickelte sich in relativ kurzer Zeit eine große Gelehrtenrepublik. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, hätte eine auch kulturell smarte City großes Potenzial. Zwar stehen heute den meisten Menschen in den westlichen Gesellschaften durch Digitalisierung eine nicht mehr zu überschauende Fülle von hoch qualitativen Inhalten zu Verfügung. Was aber nur sporadisch existiert, ist der digitale Zugang zu Kulturveranstaltungen.

Man stelle sich das am Beispiel Wiens vor: Jede Aufführung des Burgtheaters, jede Aufführung der Staatsoper, jede Aufführung im Musikvereins, jede Aufführung im Konzerthaus und aus allen anderen Einrichtungen würde in hoher Qualität live übertragen. Diverse Interaktionsmöglichkeiten könnten genutzt werden. Eine Kulturthek stellte alle Aufzeichnungen dauerhaft zur Verfügung. Damit demokratisierte man nicht nur weiter den Zugang zur Hochkultur, man gäbe dem Nachwuchs auch jede Menge Anregungen für eigene Kunstproduktion. Die Basis würde weiter verbreitert. Alle Bildungsinstitutionen bekämen neue didaktische Möglichkeiten. Etablierte sich das für alle Smart Cities, könnte man weltweit bei allen kulturell relevanten Institutionen live dabei sein. Warum sollte man die Münchner Inszenierungen des Martin Kusej nicht immer von Wien aus ansehen können, nur weil ihn die hiesige Kulturpolitik aus dem Land gejagt hat?

Es mag weitere Beispiele für kulturelle Smart Cities geben. Ich plädiere jedenfalls dafür, die Diskussion nicht auf wirtschaftliche und technische Aspekte zu beschränken. Jedes Smart-City-Projekt sollte einen Kulturbeauftragten ernennen.

Siehe auch meinen Artikel: metropolis, hell yeah!.

Woody Allen: 19 Filme

Es gibt wohl keinen Regisseur, dessen Filme ich besser kenne als die von Woody Allen. Deshalb gibt es auch viele Notizen über seine Arbeiten hier. Wer noch Nachholbedarf hat, kann diesen nun mit einer günstigen DVD-Box nachholen: 19 seine Filme für knapp 50 Euro.

Arthur Schnitzler: Das weite Land

Burgtheater 7.10.

Regie und Bühne: Alvis Hermanis

Friedrich Hofreiter, Fabrikant: Peter Simonischek
Genia, seine Frau: Dörte Lyssewski
Anna Meinhold-Aigner, Schauspielerin: Corinna Kirchhoff
Otto, ihr Sohn: Lucas Gregorowicz
Doktor von Aigner, der geschiedene Gatte der Frau Meinhold: Michael König
Frau Wahl: Kirsten Dene
Erna, ihre Tochter: Katharina Lorenz
Doktor Franz Mauer: Falk Rockstroh

Die Wiener Gazetten ließen kein gutes Haar an Alvis Hermanis neuer Inszenierung. Das Wiener Publikum hatte ebenfalls wenig Freude daran. Die Premiere wurde ausgebuht und auch gestern waren die Reihen nach der Pause bereits arg gelichtet. Nun lehnen die Wiener gerne reflexartig Neues ab, was sich paradigmatisch am konservativen Operngeschmack zeigt, und schon zu Mozarts Zeiten gut dokumentiert ist.
Hermanis hatte eine wirklich originelle Regie-Idee: Das weite Land als Film Noir auf die Bühne zu bringen. Handwerklich setzte er diesen Einfall exzellent um: Bühnenbild, Figuren und Kostüme sind alle in grau gehalten. Das Spiel mit Licht und Schatten erinnert an die ikonographischen Filme mit Bogart & Co. aus den vierziger Jahren. Der vier Stunden lange Abend wird durch einen gut ausgewählten Soundtrack unterstützt. Auf dieser Ebene betrachtet, funktioniert Hermanis Theaterkunst ausgezeichnet. Die Inszenierung ist stimmig, geschmackvoll und optisch eine Augenweide.
Warum Hermanis mit seinem Projekt auf hohem Niveau scheitert, liegt also nicht an seiner theatralischen Kompetenz, sondern hängt eng mit der Eigenart der schnitzlerschen Ästhetik zusammen. Auf dem Feld der Kunstproduktion ist kaum etwas schwieriger als die Transponierung eines Werks in ein anderes Genre oder gar andere Kunstform. Die Zahl der gescheiterten Literaturverfilmungen sind Legion. Hermanis wagte nun das Experiment einer Verfilmung auf dem Theater samt Genrewechsel. Selbst bei hoher Stoffkompatibilität wäre dies eine enorme Herausforderung gewesen. Mit einem Stück feinziselierter psychologischer Theaterliteratur ist es aber ein Ding der Unmöglichkeit. Hermanis hat nämlich zurecht großen Respekt vor dem Text, was den Abend auch so lang macht. Schnitzler als Film Noir hätte aber nur als radikales Regietheater funktionieren können, was tiefe dramaturgische Eingriffe erfordert hätte.
Schnitzlers Stücke leben von der psychologischen Subtilität, den fein ausbalancierten Dialogen und den vielschichtigen Figuren. Ein überzeugender Film Noir lebt von psychologischer Vereinfachung, prägnanten Dialogen und holzschnittartigen Helden. Ein vierstündiger Film Noir wäre schwer vorstellbar. Ein Übersetzungsversuch vom einen in das andere war selbstverständlich von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Gutes Theater lebt nun aber vom Experiment. Selbst Geheimrat Goethe hat als Direktor der Weimarer Bühne immer wieder Neues ausprobiert. Hermanis Schnitzler-Inszenierung scheitert, aber sie scheitert auf hohem Niveau. Ein sehenswerter Theaterabend, der zahlreiche ästhetische Reflexionen auslöst.

Der neue Kindle ist da

Seit kurzem gibt es bei Amazon den neuen Kindle. Ich werde ihn nach meiner Südamerika-Reise bestellen. Das Literaturcafe hat einen erfreulich ausführlichen Test publiziert.

Links auf die alte Homepage koellerer.de

Alle Links auf meine (ur)alte Homepage www.koellerer.de funktionieren nicht mehr. Die Seiten sind zwar unter www.koellerer.net/museum noch online, es sind aber (fast) alle Inhalte auch hier in den Notizen zu finden. Meine Empfehlung wäre daher, das Suchfeld für diese Dinge zu benutzen.

Privatbibliothek: Neuzugänge

Nachdem mich Bloms Böse Philosophen sehr beeindruckte, will ich unbedingt ein weiteres Buch von ihm lesen. Das Buch von Judith Schalansky legte man mir von literaturkompetenter Seite ans Hirn. Georg Carlin ist ein brillanter misanthroper amerikanischer „Comedien“, den ich seit einigen Wochen entdecke. Empfehle eine entsprechende YouTube Suche. Hiram Bingham Bericht über die Entdeckung Machus Picchus ist ein archäologischer Klassiker und dient ebenso der Reisevorbereitung wie Thornton Wilders Klassiker. Den eben erschienenen Briefwechsel zwischen Joseph Roth und Stefan Zweig werde ich für Literatur und Kritik besprechen.

Goethe und Zelter: Briefwechsel

Goethes Briefwechsel mit Schiller zählt zu meinen Lieblingsbüchern. Trotzdem las ich erst jetzt die berühmte zweite Korrespondenz mit dem Berliner Komponisten Carl Friedrich Zelter (1758-1832). Eine Grund dafür war der Umfang: Die beiden wechselten 30 Jahre lang Briefe, was in der Münchner Ausgabe einen 1200seitigen Band ergibt. Dazu kommt ein ebenso dicker wie kenntnisreicher Kommentarband.

Zelter war Goethes Ansprechpartner für Musikalisches. Er vertonte regelmäßig dessen Lyrik und lieferte jede Menge Auftragskompositionen nach Weimar, nicht zuletzt für das von Goethe geleitete Theater. Die Musik ist damit der Generalbass des Briefwechsels. So ist es kein Zufall, dass Goethes Schilderung seines einzigen Zusammentreffens mit Beethoven für Zelter geschieht. Schnell entwickelt sich eine enge Brieffreundschaft. Zu Beginn ist Zelter hier natürlich der sich geschmeichelt Fühlende und auch der um die Gunst des berühmten Freundes buhlende Briefpartner. In Laufe der Jahre emanzipiert sich die Beziehung allerdings, wenn Zelter auch nie auf intellektueller Augenhöhe wie Schiller mit Goethe kommuniziert.

Erwartungsgemäß sind die Briefe eine biographische Fundgrube für an Goethe Interessierte. Die Hauptfigur der Korrespondenz ist aber Zelter. Wir lernen einen Berliner Intellektuellen der Goethe-Zeit in seinem Umfeld kennen: Seine musikalischen Projekte, seine Erfolge und Niederlagen als Kulturmanager, seine zahlreichen privaten Tragödien, seine Selbstzweifel am eigenen Werk, seine finanziellen Probleme. Als Zugabe bekommt man das Berliner Kulturleben durch einen kompetenten Beobachter geschildert. Und welchen Beobachter! Zelter schildert etwa Berliner Theateraufführungen mit einem brillanten süffigen Sarkasmus, aufgrund dessen man seine Kritiken sogar über heute völlig vergessene Stücke gerne liest. Damit entwickelt er sich rasch zu Goethes privaten Kulturkorrespondenten aus dem großen Berlin. Gleichzeitig stellt er die Versorgung des Freundes mit den unverzichtbaren Teltower Rübchen sicher, die pünktlich jeden Herbst nach Weimar expediert werden.

Ein weiterer Höhepunkt ist Zelter als Reiseschriftsteller. Gerade im Alter reist er öfters durch Deutschland und unterhält Goethe und uns mit großartigen Berichten. Als Beispiel Auszüge über seinen Aufenthalt in Wien im Sommer 1819:

Man sieht hier recht warum dies Volk nicht politisch ist. Es will jede Minute leben und genießen und das tuts. Die Politik kommt von der langen Weile und geht zur langen Weile […]

Das österreichische Volk ist von der gefälligsten Naivität und scheidet sich so rein ab von den sogenannten höheren Ständen, daß diese im eigentlichen Nachteil erscheinen. Wenn z.E. das österreichische Deutsch kein gutes Deutsch wäre, so ist es doch gewiß eine Sprache worin man sich mit einer Leichtigkeit bewegt wie der Fisch im Wasser […]

Letzhin ist Bethofen in sein Speisehaus gegangen; so setzt er sich an den Tisch, vertieft sich und nach einer Stunde ruft er den Kellner: Was bin ich schuldig? – Ewr. Gnaden haben noch nichts gessen, was soll ich denn bringen? – Bring was Du willst und laß mich ungeschoren! – […]

In Wien kann man alles finden nur keine Langeweile. Wer sich hergeben will findet die wahre Menschheit […] Die Bevölkerung ist unendlich: viele geistliche Orden, alle Nationen, alle Frauen alles alles, Alt und jung ist überall, man weiß nicht wo die Menschen alle herkommen, hingehen und doch geht jedes seinen Gang. Die Kirchen sind den ganzen Tag voll. Sonnabend war das Leopoldsstädter Theater so angefüllt daß man die Füße nicht setzen konnte […]

Von der Schönheit der griechischen Frauen welche man hier nicht selten sieht wäre viel zu sagen: es ist das Edelste was meine Augen gesehn haben. Die vollkommenste Klarheit der Karnation; Gliederbau, Embonpoint, Portement – alles das sind Worte, man muß es sehen. Und Augen – ja da kriegt man Augen. Dafür sehn denn die Kerls aus wie große Spanferkel. Daß solch ein Kerl solch ein Weib unter sich haben soll!

Goethe ließ die Reisebriefe immer wieder ins Reine schreiben und als Broschüren binden. Ich habe es sehr genossen, die Sommermonate in Gesellschaft von Goethe und Zelter zu verbringen. Für Klassikerfreunde eine Pflichtlektüre.

Goethes Briefwechsel mit Zelter. (Münchner Ausgabe, Hanser)

Gelesen im Juli, August und September

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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