Über den Unterschied zwischen Natur- und Geisteswissenschaften…
…wird beim Sofa-Blog diskutiert [Eintrag 1 & Eintrag 2].
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Es ist ein Lehrstück an politischer Dummheit und Inhumanität, was sich derzeit im Nahen Osten abspielt. Amos Elon zieht in der aktuellen New York Review of Books (9/2002) eine deprimierende Bilanz* des gegenseitigen Versagens. Die Politik Israels wird von ihm scharf verurteilt: The large-scale, punitive „incursion“ of Israeli tanks and armored troop carriers into Palestinian… Weiterlesen Ein hoffnungsloser Fall
Nein, es soll hier nicht von der Wiener Fassbinder-Retrospektive die Rede sein, sondern von Reich-Ranicki, der gestern im ZDF „solo“ seiner literarischen Beschränktheit freien Lauf ließ, und Robert Musil zu seinem Thema erkor. Nun weiß man es, dass R.-R. auch schon in der Blüte seiner Jugend nicht in der Lage war, den intellektuellen Gehalt des… Weiterlesen Warum läuft Herr R. Amok?
Urlaubszeit heißt für mich immer auch Antiquariatszeit. Es gibt ein paar ausgezeichnete Antiquariate in Wien, wo man für wenig Geld sehr gute Büchern bekommen kann. Anderere sind sich offenbar des Internetzeitalters noch nicht bewusst, so verlangte ein Verkäufer für den 1928 bei Beck erschienen Titel „Ausgewählte Schauspiele“ von Calderon 42 Euro. Via ZVAB habe ich… Weiterlesen Bibliothek: Neuzugänge
„Eine Freundschaft in Briefen“ Hoffmann und Campe bzw. btb (Amazon Partnerlink) Ziemlich genau 30 Jahre hat es gedauert, bis dieses bibliomane Kleinod den Weg in deutsche Buchhandlungen fand. Die Schriftstellerin Helene Hanff, damals in sehr bescheidenen Verhältnissen in New York wohnend, stößt bei ihrer Suche nach einer günstigen Bücherquelle auf das Londoner Antiquariat „Marks &… Weiterlesen Helene Hanff: 84 Charing Cross Road.
Wiener Musikverein 5.5. Wiener Philharmoniker Dirigent: Simon Rattle Es gibt eine für mich unerklärliche Scheu innerhalb des klassischen Konzertbetriebs, Beethovens Fünfte zu spielen. Mahlers Fünfte wird sehr viel öfter gegeben, sogar eine Reihe von Raritäten kann man regelmäßiger hören als eine der wichtigsten Werke der Symphoniegeschichte. Von einer „Abnutzung“ des Werks (oder welche abstrusen Anschauungen… Weiterlesen Beethoven: Symphonien Nr. 2 und Nr. 5
Jetzt werde ich den Goldmann-Verlag doch noch einen Platz in der Reihe „Klassiker-Verlage“ einräumen müssen: 2000 Seiten Canterbury-Erzählungen in drei Bänden für nur 30 Euro, zweisprachig und kommentiert, sind eine lobenswerte verlegerische Tat. Die Übersetzung stammt von Fritz Kemmler. In der „Literatur und Kunst“ – Beilage der NZZ gibt es eine Rezension dazu.
rororo (Amazon Partnerlink) Knapp 2000 Seiten umfassen die vier Romane der Rabbit Tetralogie. Man sieht als Leser der Hauptfigur 40 Jahre lang über die Schulter und blickt auf ein ziemlich durchschnittliches amerikanisches Leben. Als „Zugabe“ gibt es en passant einen Überblick über prägende Ereignisse der amerikanischen Nachkriegsgeschichte. Viele Autoren gibt es nicht, die einen so… Weiterlesen John Updike: Rabbit in Ruhe. Roman
Wiener Musikverein 1.5. Wiener Philharmoniker Dirigent: Simon Rattle Eines der herausragendsten Konzertereignisse in diesem Frühling ist die Aufführung aller Symphonien Beethovens mit den Wiener Philharmonikern unter Simon Rattle. Die Konzerte werden erstmals alle live auf Ö1 zu hören sein, darüberhinaus dienen die Aufnahmen als Basis für eine CD-Gesamteinspielung bei EMI. Der Auftakt war viel versprechend,… Weiterlesen Beethoven: Symphonien Nr. 1 und Nr. 3
Filmmuseum 1.5. D 1973 Regie: Rainer Werner Fassbinder Das Wiener Filmmuseum widmet sich im Mai dem Kontinent Fassbinder. Es werden nicht zur zahlreiche Hauptwerke gezeigt, sondern auch Filme von Regisseuren, die Fassbinder geprägt haben (z.B. Godard) bzw. von Fassbinder beeinflusst wurden (z.B. Schlingensief, Aki Kaurismäki). „Angst essen Seele auf“ ist einer seiner besten Filme. Die… Weiterlesen Angst essen Seele auf