Privatbibliothek: Neuzugänge
Die meisten neuen Bücher verdanke ich dieses Mal meiner Jahresbestellung bei der bibliophilen englischen Folio Society. Diese schönen Bücher bieten einen hübschen Kontrapunkt zu den Ebooks, die ich auch zunehmend auf meinem Kindle lese. Hervorzuheben ist die neue rororo Monographie über Robert Musil, die Oliver Pfohlmann schrieb.
- Christian Kracht: Imperium (Kiepenheuer & Witsch)
- Alfred Noe: Geschichte der italienischen Literatur in Österreich. Teil 1: Von den Anfängen bis 1797 (Böhlau Verlag)
- Margit Knapp: Die Überwindung der Langsamkeit. Samuel Finley Morse – der Begründer der modernen Kommunikation (mare)
- Colin McEvedy: Cities of the Classical World. An Atlas and Gazetter of 120 Centres of Ancien Civilization (Allen Lane)
- Neil MacGregor: A History of the World in 100 Objects. (Allen Lane)
- John Haywood: The New Atlas of World History. Global Events at a Glance (Thames & Hudson)
- M.C. Howatson (Editor): The Oxford Companion to Classical Literature. (Oxford University Press)
- Richard Fortey: The Earth. An Intimate History (Folio Society)
- The Bhagavad Gita. (Folio Society)
- Blaise Pascal: Pensées. (Folio Society)
- Oscar Wilde: The Picture of Dorian Gray. (Folio Society)
- Andrej Bitow: Armenische Lektionen. Eine Reise aus Russland (Suhrkamp)
- A.F. van der Heijden: Fallende Eltern. (Suhrkamp)
- Oliver Pfohlmann: Robert Musil (rororo monographie)
Rezensionsexemplare:
Ermäßigt erworben (via Folio Society):
Antiquarisch erworben (via Folio Society):
Franz Werfel: Die vierzig Tage des Musa Dagh. Roman. Zwei Bände. Gebunden. Stockholm: Bermann-Fischer 1947
Regulär erworben:
Privatbibliothek: Neuzugänge
Die schöne Dünndruckausgabe der Studien Stifters kaufte ich in München als “Ramsch”. Die neue Biographie über Grimmelshausen ist ein Rezensionsexemplar. Todorovs Buch über die Entdeckung Amerikas wurde mir als Nachbereitung meiner Südamerika-Reise empfohlen. Norbert Christian Wolf schrieb ein beeindruckendes Buch über Robert Musil. Der Verlag schickte mir ein Rezensionsexemplar, ich schrieb ja bereits viel über Musil. Ansonsten rückt meine Armenien-Reise langsam näher.
- Adalbert Stifter: Studien (Winkler Weltliteratur Dünndruckausgabe)
- Heiner Boehncke / Hans Sarkowicz: Grimmelshausen. Leben und Schreiben. Vom Musketier zum Weltautor (Die andere Bibliothek)
- Tzvetan Todorov: Die Eroberung Amerikas. Das Problem des Anderen (edition suhrkamp)
- Norbert Christian Wolf: Kakanien als Gesellschaftskonstruktion. Robert Musils Sozioanalyse des 20. Jahrhunderts (böhlau)
- Armin T. Wegner: Die Austreibung des armenischen Volkes in die Wüste. Ein Lichtbildvortrag (Wallstein)
- Ossip Mandelstam: Die Reise nach Armenien (Bibliothek Suhrkamp)
Privatbibliothek: Neuzugänge
Fischer-Diskau über Goethe war ein Geschenk. Den Hollywoodband erwarb ich nach Besichtigung der entsprechenden Ausstellung. Zwei Bücher zu meinem aktuellen Schubert-Schwerpunkt. Günstig antiquarisch erworben, der Erzählungsband Proulx’.
- Dietrich Fischer-Dieskau: Goethe als Intendant (dtv premium)
- Werner Hanak-Lettner (Herausgeber): Bigger Than Life. 100 Jahre Hollywood. Eine jüdische Erfahrung (Bertz+Fischer)
- Maynard Solomon: Beethoven (Schirmer)
- Franz Schubert: Briefe, Tagebuchnotizen, Gedichte (detebe Klassiker)
- Otto Erich Deutsch (Herausgeber): Schubert. Die Erinnerungen seiner Freunde (Breitkopf & Härtel)
- Anne Proulx: Close Range. Wyoming Stories (Scribner)
Privatbibliothek: Neuzugänge
Diese neuen Bücher sind immer noch überwiegend von meiner Südamerika-Reise inspiriert. Direkt betrifft das Marquez Roman über Simon Bolivar und Hans Stadens Reisebericht. Dazu kommt noch andere klassische Reiseliteratur.
Nach einigen logistischen Problemen, erreichte mich auch endlich wieder ein Paket der Folio Society. Claire Tomalins Dickens-Biographie soll ausgezeichnet sein.
- Gabriel Garcia Marquez: Der General in seinem Labyrinth. Roman (Kiepenheuer & Witsch)
- Gert Hofmann: Unsere Eroberung. Roman (Aufbau)
- Jean Meslier: Das Testament des Abbé Meslier. Herausgegeben von Hartmut Kraus (Hintergrund)
- Henry M. Stanley: Wie ich Livingstone fand. (Edition Erdmann; Lizenzausgabe)
- Emin Pascha: Entdeckungsreisen in Zentralafrika. (Edition Erdmann; Lizenzausgabe)
- Georg Forster: Entdeckungsreise in der Südsee. (Edition Erdmann; Lizenzausgabe)
- Hans Staden: Brasilien. (Edition Erdmann; Lizenzausgabe)
- Henry Fielding: The History of Tom Jones. (Folio Society)
- Boethius: Consolation of Philosophy. (Folio Society)
- Sun-Tzu: The Art of War. (Folio Society)
- Wilfred Barner (Hrsg.): Jahrbuch der deutschen Schiller-Gesellschaft. Band LV 2011. (Wallstein)
- Claire Tomalin: Charles Dickens. A Life. (Penguin / Viking)
Privatbibliothek: Neuzugänge
Auf David Deutsch, der als Physiker philosophische Bücher schreibt, machte mich eine Rezension in der New York Review of Books aufmerksam. Die Biographie über Joseph Roth setzt meine systematische Beschäftigung mit dem Autor fort. Der Band über Musil war ein Geschenk. Nach meiner Südamerika-Reise, lässt mich das Thema noch nicht los…
- David Deutsch: The Beginning of Infinity. Explanations that transform the world (Viking)
- Rainer Maria Rilke: Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge. (Insel Jubiläumsausgabe)
- Wilhelm von Sternburg: Joseph Roth. Eine Biographie (Kiepenheuer & Witsch)
- Urs Bitterli: Die Entdeckung Amerikas. Von Kolumbus bis Alexander von Humboldt (beck’sche reihe)
- Karl Corino: Erinnerungen an Robert Musil. Texte von Augenzeugen (Nimbus)
Privatbibliothek: Neuzugänge
Der “Bericht” des Las Casas zählt zu den berühmtesten Augenzeugenberichten über die Entdeckung Südamerikas.
Nachdem so viele von ihm schwärmen, steht jetzt van der Heijden auch auf meiner Leseliste. Armenien ist mein nächstes Studienreiseziel und will vorbereitet werden. Im weitesten Sinn Reise-Literatur ist natürlich auch das Kleine Lexikon der Reise-Irrtümer.
- Bartolomé de Las Casas: Kurzgefaßter Bericht von der Verwüstung der Westindischen Länder. (Insel)
- A.F.Th. van der Heijden: Die Schlacht um die Blaubrücke. Roman (Suhrkamp)
- Jasmine Drum-Tragut: Armenien. 3000 Jahre Kultur zwischen Ost und West (Trescher Verlag)
- Tessa Hofmann / Andreas Wolfensberger: Armenien. Stein um Stein. Bildband (Edition Temmen)
- Nele-Marie Brüdgam: Kleines Lexikon der Reise-Irrtümer. (Eichborn Verlag)
Privatbibliothek: Neuzugänge
Nach längerer Pause ist endlich wieder einmal ein Band der großen Frankfurter Thomas-Mann-Ausgabe erschienen! Tranströmer will ich mir nach dem diesjährigen Nobelpreis etwas näher ansehen. Über den kleinen Band Gerd Hofmanns stolperte ich auf der Buch Wien 11.
- Thomas Mann: Briefe III: 1924-1932. Zwei Bände (S. Fischer)
- Tomas Tranströmer: Sämtliche Gedichte. Aus dem Schwedischen von Hanns Grössel (Edition Akzente)
- Tomas Tranströmer: Die Erinnerungen sehen mich. (Edition Akzente)
- Gert Hofmann: Die Rückkehr des verlorenen J.M.R. Lenz nach Riga. (Edition Kammweg)
- Dantes Vision. Durch die Hölle zum Licht. Katalog zu einer Ausstellung im Wiener Dommuseum.
- Christof Habres: Wiener Barbuch (Metroverlag)
Privatbibliothek: Neuzugänge
Nachdem mich Bloms Böse Philosophen sehr beeindruckte, will ich unbedingt ein weiteres Buch von ihm lesen. Das Buch von Judith Schalansky legte man mir von literaturkompetenter Seite ans Hirn. Georg Carlin ist ein brillanter misanthroper amerikanischer “Comedien”, den ich seit einigen Wochen entdecke. Empfehle eine entsprechende YouTube Suche. Hiram Bingham Bericht über die Entdeckung Machus Picchus ist ein archäologischer Klassiker und dient ebenso der Reisevorbereitung wie Thornton Wilders Klassiker. Den eben erschienenen Briefwechsel zwischen Joseph Roth und Stefan Zweig werde ich für Literatur und Kritik besprechen.
- Philipp Blom: Der taumelnde Kontinent. Europa 1900-1914 (Hanser)
- Thomas Bernhard / Peter Hamm: “Sind Sie gern böse?”. Ein Nachtgespräch zwischen Thomas Bernhard und Peter Hamm in Ohlsdorf 1977 (Suhrkamp)
- George Carlin: When Will Jesus Bring the Pork Chops? (Hyperion)
- Judith Schalansky: Der Hals der Giraffe. Bildungsroman (Suhrkamp)
- Hiram Bingham: Lost City of the Incas. The Story of Machu Picchu and its Builders (Phoenix)
- Berthold Riese: Machu Picchu. Die geheimnisvolle Stadt der Inka (C.H. Beck Wissen)
- Thornton Wilder: The Bridge of San Luis Rey. (Penguin)
- Joseph Roth / Stefan Zweig: “Jede Freundschaft mir mir ist verderblich”. Briefwechsel 1927-1938. Herausgegeben von Madeleine Rietra und Rainer Joachim Siegel (Wallstein)
Privatbibliothek: Neuzugänge
Der neue Roman von Genazino ist ein Rezensionsexemplar. Das Buch über den Weimarer Hof war ein Geschenk. Brasilien, Buenos Aires und Machu Picchu dient der Reisevorbereitung.
- Wilhelm Genazino: Wenn wir Tiere wären. Roman (Hanser)
- Mark Adams: Turn Right At Machu Picchu. Rediscovering the Lost City One Step at a Time (Dutton)
- ADAC Reiseführer: Brasilien. (ADAC)
- Sandra Bao; Bridget Gleeson: Buenos Aires. (Lonely Planet City Guide)
- Karl Eduard Vehse: Der Hof in Weimar. Von Herzog Wilhelm bis zur Goethezeit (Anaconda)
Über den Umgang mit Büchern
Immer wieder treffe ich auf Menschen, die ihre Bücher wie religiöse Gegenstände verehren. Sie werden nervös, wenn man sie anfasst. Über einen Fleck oder einen Riss in einem Schutzumschlag ärgern sie sich mehrere Tage lang. Am liebsten würde sie ihre Bücher in einem Safe aufbewahren. Mir ist diese sakrale Haltung völlig fremd. Bücher sind für mich in erster Linie Geisteswerkzeuge. Unbenutzt aussehende Titel empfinde ich als Zweckentfremdung. Ich schreibe bei Bedarf auch Anmerkungen in sie hinein. Eine Ausnahme mache ich nur bei besonders hochwertigen (sprich: teuren) Werkausgaben und Lexika. Einen Band meiner Münchner Goetheausgabe nehme ich nicht außer Haus mit, dafür habe ich mir Leseausgaben angeschafft. Sollte ein Buch einmal durch intensive Nutzung zu sehr ramponiert sein, kaufe ich es mir einfach noch einmal. Bibliotheken, denen man die Büchernutzung ansieht, sprechen mich viel mehr an als museale Buchausstellungen, wo jedes Werk auf den Millimeter genau platziert ist.
Zwar schätze ich durchaus bibliophile Ausgaben und handwerklich schön gestaltete Bücher. Höchste Priorität hat aber ein zuverlässiger Text. Wenn ich die Wahl habe, bevorzuge ich hochwertige gebundene Bücher gegenüber Taschenbüchern. Speziell bei Klassikern ersetze ich seit Jahren immer wieder Taschenbücher durch gebundene (Werk)ausgaben.
Gegen Ebooks habe ich deshalb auch keine prinzipiellen Vorbehalte. Zwar ist jedes gedruckte Buch ein Individuum mit einer eigenen Geschichte, aber für viele Zwecke sind Ebooks dem klassischen Buch überlegen. Das gilt speziell für aktuelle Sachbücher und Nachschlagewerke. Die Vorstellung, auf Reisen immer eine Klassikerbibliothek dabei haben zu können, ist auch sehr reizvoll. Werde mir deshalb in absehbarer Zeit einen Ebook-Reader kaufen.




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