Privatbibliothek

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Privatbibliothek: Neuzugänge

Fischer-Diskau über Goethe war ein Geschenk. Den Hollywoodband erwarb ich nach Besichtigung der entsprechenden Ausstellung. Zwei Bücher zu meinem aktuellen Schubert-Schwerpunkt. Günstig antiquarisch erworben, der Erzählungsband Proulx’.

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Privatbibliothek: Neuzugänge

Diese neuen Bücher sind immer noch überwiegend von meiner Südamerika-Reise inspiriert. Direkt betrifft das Marquez Roman über Simon Bolivar und Hans Stadens Reisebericht. Dazu kommt noch andere klassische Reiseliteratur.
Nach einigen logistischen Problemen, erreichte mich auch endlich wieder ein Paket der Folio Society. Claire Tomalins Dickens-Biographie soll ausgezeichnet sein.

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Privatbibliothek: Neuzugänge

Auf David Deutsch, der als Physiker philosophische Bücher schreibt, machte mich eine Rezension in der New York Review of Books aufmerksam. Die Biographie über Joseph Roth setzt meine systematische Beschäftigung mit dem Autor fort. Der Band über Musil war ein Geschenk. Nach meiner Südamerika-Reise, lässt mich das Thema noch nicht los…

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Privatbibliothek: Neuzugänge

Der “Bericht” des Las Casas zählt zu den berühmtesten Augenzeugenberichten über die Entdeckung Südamerikas.
Nachdem so viele von ihm schwärmen, steht jetzt van der Heijden auch auf meiner Leseliste. Armenien ist mein nächstes Studienreiseziel und will vorbereitet werden. Im weitesten Sinn Reise-Literatur ist natürlich auch das Kleine Lexikon der Reise-Irrtümer.

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Privatbibliothek: Neuzugänge

Nach längerer Pause ist endlich wieder einmal ein Band der großen Frankfurter Thomas-Mann-Ausgabe erschienen! Tranströmer will ich mir nach dem diesjährigen Nobelpreis etwas näher ansehen. Über den kleinen Band Gerd Hofmanns stolperte ich auf der Buch Wien 11.

Privatbibliothek: Neuzugänge

Nachdem mich Bloms Böse Philosophen sehr beeindruckte, will ich unbedingt ein weiteres Buch von ihm lesen. Das Buch von Judith Schalansky legte man mir von literaturkompetenter Seite ans Hirn. Georg Carlin ist ein brillanter misanthroper amerikanischer “Comedien”, den ich seit einigen Wochen entdecke. Empfehle eine entsprechende YouTube Suche. Hiram Bingham Bericht über die Entdeckung Machus Picchus ist ein archäologischer Klassiker und dient ebenso der Reisevorbereitung wie Thornton Wilders Klassiker. Den eben erschienenen Briefwechsel zwischen Joseph Roth und Stefan Zweig werde ich für Literatur und Kritik besprechen.

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Privatbibliothek: Neuzugänge

Der neue Roman von Genazino ist ein Rezensionsexemplar. Das Buch über den Weimarer Hof war ein Geschenk. Brasilien, Buenos Aires und Machu Picchu dient der Reisevorbereitung.

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Über den Umgang mit Büchern

Immer wieder treffe ich auf Menschen, die ihre Bücher wie religiöse Gegenstände verehren. Sie werden nervös, wenn man sie anfasst. Über einen Fleck oder einen Riss in einem Schutzumschlag ärgern sie sich mehrere Tage lang. Am liebsten würde sie ihre Bücher in einem Safe aufbewahren. Mir ist diese sakrale Haltung völlig fremd. Bücher sind für mich in erster Linie Geisteswerkzeuge. Unbenutzt aussehende Titel empfinde ich als Zweckentfremdung. Ich schreibe bei Bedarf auch Anmerkungen in sie hinein. Eine Ausnahme mache ich nur bei besonders hochwertigen (sprich: teuren) Werkausgaben und Lexika. Einen Band meiner Münchner Goetheausgabe nehme ich nicht außer Haus mit, dafür habe ich mir Leseausgaben angeschafft. Sollte ein Buch einmal durch intensive Nutzung zu sehr ramponiert sein, kaufe ich es mir einfach noch einmal. Bibliotheken, denen man die Büchernutzung ansieht, sprechen mich viel mehr an als museale Buchausstellungen, wo jedes Werk auf den Millimeter genau platziert ist.

Zwar schätze ich durchaus bibliophile Ausgaben und handwerklich schön gestaltete Bücher. Höchste Priorität hat aber ein zuverlässiger Text. Wenn ich die Wahl habe, bevorzuge ich hochwertige gebundene Bücher gegenüber Taschenbüchern. Speziell bei Klassikern ersetze ich seit Jahren immer wieder Taschenbücher durch gebundene (Werk)ausgaben.

Gegen Ebooks habe ich deshalb auch keine prinzipiellen Vorbehalte. Zwar ist jedes gedruckte Buch ein Individuum mit einer eigenen Geschichte, aber für viele Zwecke sind Ebooks dem klassischen Buch überlegen. Das gilt speziell für aktuelle Sachbücher und Nachschlagewerke. Die Vorstellung, auf Reisen immer eine Klassikerbibliothek dabei haben zu können, ist auch sehr reizvoll. Werde mir deshalb in absehbarer Zeit einen Ebook-Reader kaufen.

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Privatbibliothek: Neuzugänge

So, die Kriminalgeschichte des Christentums ist nun komplett. Die Monographie über “The Gothic Cathedral” ist ein antiquarisch erworbenes Standardwerk. Das Böse und Soldaten lese ich für einen Artikel, den ich zu schreiben versprach. The Filter Bubble ist ein skeptisches Buch über die zunehmende Bevormundung bei Suchergebnissen aller Art im Internet.

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Privatbibliothek: Neuzugänge

Antiquarisch erwarb ich die erstaunlich gut erhaltene Schnitzler-Werkausgabe, welche mein Schnitzler-Taschenbuchsammelsurium ablöst. Deschners verdienstvolle Kriminalgeschichte des Christentums wird jetzt endlich vervollständigt! Eine weitere Prosaübersetzung der eben wieder gelesenen Metamorphosen gibt es günstig bei Albatros. Gorkis autobiographische Romane hatte ich bisher nicht in der Bibliothek. Die letzten vier der aufgeführten Bücher war meine Auftaktbestellung bei der bibliophilen The Folio Society in London.

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