Viva la Liberta

Filmcasino 4.4. 2014

Regie: Roberto Andò

Statt über die politische Misere unserer Tage zu jammern, hat Roberto Andò eine Komödie darüber gedreht. Die Politik in Italien ist ja ein gutes Beispiel für ein besonders dysfunktionales demokratisches System. Viva la Liberta analysiert diese Situation allerdings nicht, sondern beschäftigt sich mit dem Bedürfnis der Bevölkerung nach einem ehrlichen und authentischen Politiker. Enrico Oliveri, Chef der wichtigsten italienischen Oppositionspartei, taucht plötzlich unter. Die Partei ist verzweifelt und überredet dessen Zwillingsbruder, einen schon einmal in der Psychiatrie gesessenen Professor, in die Rolle des Parteichefs zu schlüpfen. Sein unorthodoxer authentischer Ansatz wirbelt die politische Landschaft auf und sorgt schließlich für den Wahlerfolg.
Das ist alles ganz amüsant anzusehen und Toni Servillo in der Hauptrolle trägt den Film als Komödie. Ästhetisch ist er allerdings nicht aufregend.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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