Andrei Tarkovsky: Mirror (1974)

Von allen Tarkovsky-Filmen, die ich bisher sah, ist Mirror sicher formal der experimentierfreudigste. Das liegt vor allem an der Nicht-Linearität der Szenen. Kindheitsszenen werden mit Weltkriegserlebnissen und Nachkriegsereignissen gemischt. Ich wäre beinahe versucht zu schreiben: remixed. Dokumentarisches Filmmaterial ist ebenso eingearbeitet wie surreale Traumszenen. Schwarz-weiß und Farbe wechseln sich mehrmals ab.

Visuell und atmosphärisch ist das sehr beeindruckend. Stalker mit seiner rätselhaften Linearität spricht mich persönlich allerdings mehr an.

Andrej Tarkowskij DVD Collection (6 DVDs)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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