Die Nacht im Zwielicht

Unteres Belvedere 18.11. 2012

Die Nacht ist ein dankbares Thema für eine Kunstausstellung. Nicht nur ist sie ein beliebtes Sujet seit der Romantik, sondern bietet auch kulturgeschichtlich zahlreiche Konnotationen. Deshalb ist es seltsam, dass die Schau im Unteren Belvedere insgesamt sehr uninspiriert wirkt. Die Bilder sind nach Nacht-Themen zusammengehängt, wobei die Auswahl zu einigen Themen beliebig wirkt, und so manches Gemälde auch einen Raum weiter hängen könnte. Am Ende der Ausstellung gibt es einen längeren erläuternden Film, wo zu allem Überfluss auch noch die Psychoanalyse als tote Sau durch das kontextuelle Nachtdorf getrieben wird.
Warum man sich Die Nacht im Zwielicht trotzdem ansehen soll, sind die einzelnen Objekte. Auf dieser Ebene wird das Thema gut illustriert. Es sind viele spannende und auch höchst unterschiedliche Werke zu sehen (Gemälde, Fotografieren, Videoinstallationen).
(Bis 17.2.)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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