Neuigkeiten aus dem Teilchenzirkus

In den letzten Tagen sorgte der vom CERN bestätigte Nachweis des Higgs-Bosons für großes Aufsehen und als großer Freund der Naturwissenschaften möchte ich diesen lang erwarteten Meilenstein in den Notizen zumindest erwähnen.

Einen guten Überblick dazu erhält man in dem immer sehr lesenswerten Blog Astrodictium Simplex. Der aktuelle The Economist hebt das neue Partikel sogar auf den Titel, und erläutert ausführlich die Zusammenhänge. Auch der Leitartikel dazu ist lesenswert.

The discovery puts the finishing flourish on the Standard Model, the best explanation to date for how the universe works—except in the domain of gravity, which is governed by the general theory of relativity. The model comprises 17 particles. Of these, 12 are fermions such as quarks (which coalesce into neutrons and protons in atomic nuclei) and electrons (which whizz around those nuclei). They make up matter. A further four particles, known as gauge bosons, transmit forces and so allow fermions to interact: photons convey electromagnetism, which holds electrons in orbit around atoms; gluons link quarks into protons and neutrons via the strong nuclear force; W and Z bosons carry the weak nuclear force, which is responsible for certain types of radioactive decay. And then there is the Higgs.

The Higgs, though a boson (meaning it has a particular sort of value of a quantum-mechanical property known as spin), is not a gauge boson. Physicists need it not to transmit a force but to give mass to other particles. Two of the 16 others, the photon and the gluon, are massless. But without the Higgs, or something like it, there is no explanation of where the mass of the other particles comes from.

Persönlich hoffe ich ja noch immer, dass dieser unübersichtliche Teilchenzoo in (ferner?) Zukunft durch ein völlig neues und hoch elegantes Modell abgelöst werden wird. Derzeit ist das Standardmodell jedenfalls eine beeindruckende und gut bestätigte physikalische Theorie.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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