Alek Popov

Für Fortgeschrittene. Erzählungen (Residenz)

Popov zählt zu den bekannteren bulgarischen Autoren. Ich hatte kürzlich Gelegenheit, ihn im Wittgensteinhaus während eines bulgarischen Literaturabends kennenzulernen, und nahm dann gleich diesen Erzählungsband mit. Die besten der Texte leben von seinem Sinn für schwarzen Humor in Kombination mit witzigen Einfällen. Zwar spielt Bulgarien und seine jüngere Geschichte immer wieder eine Rolle, sie steht aber nicht im Mittelpunkt wie bei vielen anderen zeitgenössischen Autoren aus (Süd)osteuropa. Diese fehlende Nabelschau ist sehr erfrischend.

Die Erzählungen sind überwiegend sehr unterhaltsam zu lesen. Ihre Stärken liegen auf der inhaltlichen, weniger auf der formal-ästhetischen Seite.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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