Thomas Bernhard: Das führt alles zu nichts

Westlicht 6.2.

Fotografien von Sepp Dreissinger sind in der Ausstellung zu Bernhards 80. Geburtstag zu sehen. Dreissinger hat Bernhard gut zehn Jahre lang, zwischen 1977 und 1988, fotografiert. Immer dann, wenn Bernhard in der richtigen Stimmung war und „es gepasst“ hat. 120 dieser Aufnahmen sind in der Galerie Westlicht nun ausgestellt, darunter einige bereits ikonographisch gewordene. Ergänzt werden sie durch zwölf Portraits von Johann Barth. Man sieht Bernhard im ländlichen Obernathal und im urbanen Wien, was gut zum entsprechenden Kontrast in seinen Büchern passt. Man denke an den Theatermacher in einem schäbigen Landgasthaus im Vergleich zu den in Wien spielenden Alten Meister.

Dreissinger trifft Bernhard gut in seinen unterschiedlichen Facetten, von ernst zu verschmitzt. Sehr sehenswert für Bernhard-Freunde. (Bis 8.5.)

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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