Hamburger Kunsthalle

7.2.

Mein Zweitbesuch dieses ästhetischen Etablissements bestätigte heute meinen Eindruck, den ich vor ein paar Jahren schon hatte. Für eine Weltstadt wie Hamburg ist dieses Museum ziemlich mittelmäßig. Speziell die Alten Meister lassen qualitativ und quantitativ zu wünschen übrig (immer im Vergleich zu Kunstmuseen in vergleichbaren Städten). Meister Bertram ist schön und gut, aber die restlichen Galerien dieser Sparte sind schnell durcheilt. Bei den Niederländern sieht es etwas besser aus, aber zu Enthusiasmus besteht auch hier kein Anlass. Das 19. Jahrhundert ist vergleichsweise gut präsent, speziell was deutschsprachige Malerei angeht. Das ist aber wiederum nicht die kunstgeschichtliche Ecke, in der ich gerne länger stehen bleibe, wofür freilich die Kunsthalle nichts kann. Besonders düster sieht es mit italienischen Klassikern aus. Die Renaissance sucht man überhaupt vergebens.

Höhepunkt der Sammlung ist die klassische Moderne, hier sind viele prominente Namen mit durchaus spannenden Werken vertreten.

2 Antworten auf Hamburger Kunsthalle

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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