Ulrich Sinn: Die 101 wichtigsten Fragen. Antike Kunst

becksche reihe (Amazon Partnerlink)

Normalerweise bin ich kein Freund von derartigen Reihen und finde solche Buchkonzepte im besten Fall seltsam, aber Ulrich Sinns kleine Einführung in die antike Kunst ist durchaus lesenwert. Selbst wer schon viel über das Thema gelesen hat, findet manche interessante neue Aspekte, da Sinn das Thema oft sehr pragmatisch angeht, und sonst entlegene Informationen intelligent zusammenfasst. Etwa wie lange man an einer Statue gearbeitet hat u.ä.

Der größte Einwand: Es gibt zu wenige Abbildungen. Einige sind über das Büchlein verstreut, aber oft ist von Werken die Rede, von denen es keine Reproduktionen gibt. Zwar kann der Autor diese ganz anschaulich beschreiben, aber das ist kein Ersatz für ein Foto. Außerdem verspricht der Titel mehr als er halten kann: Ägyptische Kunst kommt nur am Rande vor, andere alte Zivilisationen überhaupt nicht. Der Fokus liegt auf der griechischen und römischen Kunst. Abgesehen davon, eine sehr lesenswerte Angelegenheit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

  • RSS Feed for Posts
  • RSS Feed for Comments
  • Twitter
  • XING
  • Facebook

Kategorien

„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

Aktuell in Arbeit

Tweets