Wagner: Lohengrin

Staatsoper 23.6.
Dirigent: Stefan Soltesz
Inszenierung: Barrie Kosky
Heinrich, der Vogeler: Kwangchul Youn
Lohengrin: Ben Heppner
Elsa von Brabant: Ricarda Merbeth
Friedrich von Telramund: Peter Weber
Otrud: Janina Baechle

Der Abschluss meiner diesjährigen Opernsaison war sehr erfreulich, wie überhaupt dieses Staatsopern-Jahr musikalisch zufriedenstellender war als manche in der Vergangenheit. Die Inszenierung verlegt die Handlung in eine Kunstwelt mit Gegenständen und Räumen, die an überdimensionale Legoinstallation erinnern. Die Distanz zwischen Mythologie und Realität wird dadurch nicht unplausibel zum Ausdruck gebracht.

Das Ensemble war durchgehend erstklassig. Relativieren muss man dieses Lob allerdings bei Ben Heppner (wie oft die berühmtesten Namen enttäuschen!). Er sang bis über die erste Hälfte hinaus sehr auf Sicherheit, um dann am Ende mit seinen Fähigkeiten zu glänzen. Das trübte diesen Opernabend jedoch nur leicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

  • RSS Feed for Posts
  • RSS Feed for Comments
  • Twitter
  • XING
  • Facebook

Kategorien

„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

Aktuell in Arbeit

Tweets