Museen in München (3): Neue Pinakothek und Pinakothek der Moderne

(10.6.2007)

Der überwiegende Teil der Neuen Pinakothek war wegen der Vorbereitung einer großen Ausstellung geschlossen, so dass ich mir nur einen kleineren Teil der Sammlung ansehen konnte. Es handelte sich um Werke des späten 18. Jahrhunderts bis zu den Impressionisten. Der Bestand ist dem anderer Häuser sehr ähnlich: Ein Renoir hier, ein Cezanne dort … Nicht zu vergessen natürlich Van Goghs berühmte Sonnenblumen.

Die Pinakothek der Moderne eröffnete 2002 und vervollständigt damit den kunsthistorischen Parcours bis in die Gegenwart. Das Gebäude ist architekonisch durchaus ansprechend und schafft innen den Spagat zwischen überraschenden räumlichen Perspektiven und „langweiligen“ Ausstellungsräumen überzeugend. Bewegt man sich zwischen den Teilen des Museums, drängt sich die interessante Architektur in den Vordergrund und wird damit Teil der Präsentation. Der Bestand wird aber in nüchternen Räumen gezeigt, so dass die Architektur nicht von der Kunst ablenkt. Kern der Sammlung sind Klassiker der Moderne (Kokoschka, Dix, Surrealisten). Aber auch „Brücke“ und der „Blaue Reiter“ sind vertreten. Die Kunst nach 1945 ist ebenfalls mit vielen bekannten Künstlern vertreten (Popart, Beuys, Kiefer, Polke, Richter…).

Betrachtet man die Antikensammlung und die drei Pinakotheken zusammen, dann bietet München seinen Einwohnern und Besuchern einen kunstgeschichtlichen Überblick auf hohen Niveau. Nicht viele Städte sind hier statisfaktionsfähig.

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„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

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