Wilfried Seipel (Hrsg.): Meisterwerke der Antikensammlung

Kunsthistorisches Museum

Band 4 der Reihe „Kurzführer“, die so kurz nicht sind, beschäftigt sich mit der vor einem Jahr neu eröffneten Antikensammlung des Kunsthistorischen Museums in Wien. Diese Kollektion kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn sie weit vom Umfang der großen Museen in Berlin, Paris oder London entfernt ist.

Einhundertvierzehn ausgewählte Kunstwerke werden darin vorgestellt. Jedes auf einer Doppelseite: Links der Text, rechts das Bild. Die Erläuterungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Einige versuchen nebenbei grundlegendes Wissen über die antiken Kunstformen zu vermitteln, während andere sich auf die Beschreibung des Werkes konzentrieren. Das wäre zu vermeiden gewesen, hätte man dem Buch ein paar einleitende kunsthistorische Kapitel spendiert. Die vorhandene Einleitung beschreibt nur die Geschichte der Sammlung.

Trotzdem erfüllt das Buch den Zweck, einen Besuch im Kunsthistorischen Museum vor- oder nachzubereiten. Es eignet sich aber nicht, um sich grundlegendes Wissen über die Kunst der Alten Welt anzueignen. Erwähnt sei noch, dass die ägyptische Sammlung nicht in diesem Band inkludiert ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

  • RSS Feed for Posts
  • RSS Feed for Comments
  • Twitter
  • XING
  • Facebook

Kategorien

„Die Presse“ meint:

"Aber das Internet ist nicht schuld daran, dass Zeitungen reihenweise ihre Literaturseiten „gesundschrumpfen“. Vielmehr hat es das Monopol der traditionellen Medien auf seriöse Literaturkritik gebrochen. Blogs wie die „Notizen“ des promovierten österreichischen Literaturwissenschaftlers Christian Köllerer (koellerer.net) zeigen: Es gibt genug Qualität, man muss sie nur suchen."
(5. Januar 2013)

Aktuell in Arbeit

Tweets